Mitgliederversammlung des CSU-Ortsverbandes
Wieder Visionen entwickeln

Bei der Hauptversammlung der CSU Fensterbach wurden Hermann Beer, Simone Schmid und Johann Straller geehrt. Bild: nib
Vermischtes
Fensterbach
13.04.2016
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Die Mitgliederversammlung des CSU-Ortsverbandes bot dem Vorsitzenden Thomas Schmid die Gelegenheit, langjährige und verdiente Mitglieder zu ehren. Auch die Delegierten für die Kreisversammlung wurden gewählt.

-Wolfringmühle. Thomas Schmid freute sich über den guten Besuch bei der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes im Hotel-Gasthof Wolfringmühle. Gleich zu Beginn stand die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder auf der Tagesordnung.

Für 35 Jahre Mitgliedschaft wurde Hermann Beer geehrt. Auf zehn Jahre kann Simone Schmid zurückblicken. Johann Straller verabschiedete sich im letzten Jahr nach 24 Jahren aus dem Amt des Schatzmeisters. Für die jahrzehntelange, ehrenamtliche Tätigkeit dankte ihm der Vorsitzende und überreichte ihm eine Urkunde und die Ehrenraute in Bronze.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Wahl der beiden Delegierten für die besondere Kreisversammlung zur Vorbereitung der Bundeswahlkreisversammlung. Die Versammlung nominierte Christiane Scherer und Thomas Schmid. Beide wurden einstimmig gewählt. Als Vertreter benannte die Versammlung Richard Fritsch und Alfons Straller. Auch ihnen sprach die Versammlung einstimmig das Vertrauen aus.

Mit einer Gedenkminute erinnerte Schmid an den stellvertretenden Vorsitzenden Johann Schrott, der im letzten Jahr verstorben ist. Bei seinem Rechenschaftsbericht blickte Schmid auch auf die Bürgermeisterwahl zurück. Nach der Nominierung durch die CSU-Mitglieder stellte er sich als Bürgermeisterkandidat der Wahl und akzeptierte nach seiner Niederlage das demokratische Ergebnis. Durch seine Tätigkeit im Arbeitskreis Umwelt der CSU konnte Schmid auch einiges zur aktuellen Entwicklung bei der Energiewende berichten. Auch zur aktuellen Diskussion über den Bundesverkehrswegeplan informierte Schmid die Mitglieder. Schmid stellte klar, dass er grundsätzlich die CSU Linie vertrete aber nicht jede Entscheidung und Äußerung der Parteiführung teile. Schmid forderte in der abschließenden Diskussion über aktuelle Themen von der Parteiführung wieder Visionen zu entwickeln und dafür einzustehen. Bei der AfD sieht der Vorsitzende vor allem die Gefahr, dass sie der CSU in Bayern die absolute Mehrheit kosten kann.
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