Ruhestandspfarrer feiert Geburtstag
Achtung und Sympathien für Johann Schächtl

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Fensterbach
27.02.2016
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Ruhestandspfarrer Johann Schächtl feiert heute, Samstag, seinen 75. Geburtstag. "Schön, dass wir ihn haben", hört man immer, wenn das Gespräch auf ihn kommt. Er hat sich durch seine umgängliche, freundliche Art die Achtung und Sympathie in Högling und der Pfarrei Dürnsricht-Wolfring erworben. Geboren wurde Schächtl in Schmatzhausen bei Landshut. Aufgewachsen ist er mit fünf Schwestern in der kleinen elterlichen Landwirtschaft. In Regensburg besuchte er das Knaben- und ab 1962 das Priesterseminar. 1968 wurde er zum Priester geweiht. Als Kaplan führte ihn sein Weg bis 1972 nach Kümmersbruck. Hier entstanden Freundschaften, die bis heute lebendig sind.

Seine nächste Station war Wunsiedel. Bis 1976 sammelte er in Oberfranken wertvolle Erfahrungen. 1976 wurde er als Direktor an das bischöfliche Studienseminar nach Straubing berufen und war bis 1988 verantwortlich für rund 230 Gymnasiasten.

Von 1988 bis zu seinem Ruhestand 2012 war er Priester in der St. Andreas Pfarrei in Parsberg. Hier entstanden die ersten Kontakte zwischen ihm, dem damaligen Kirchenpfleger Ulrich Bauriedl und Pfarrgemeinderatssprecherin Magdalena Schmidbauer, um ihn als Ruhestandspfarrer für die Expositur Högling zu gewinnen. Als es darum ging einen Alterssitz zu wählen, war die Nähe des Pfarrhofs zur Kirche ein entscheidender Grund, der für Högling sprach.

Das Läuten der Kirchenglocken begleitet ihn durch den Tag und beim Blick aus dem Fenster seines Arbeitszimmers sieht er die Kirche. Täglich ist er bei Spaziergängen um Högling anzutreffen. Sehr große Stücke hält Schächtl auf seinen jungen Kollegen Dekan Michael Hoch. "Ich bin sein Kooperator" stellte er von vornherein klar, wer das Sagen in der Pfarrei hat.

Seit vielen Jahren ist Schächtl Mitglied der Werdenfelser Bruderschaft. Am Herzen liegen ihm die Einkehrtage, die er drei Mal im Jahr im Haus Werdenfels abhält. Auch wenn es ihm nicht liegt, im Mittelpunkt zu stehen, freut er sich an seinem Geburtstag ab 10 Uhr über jeden, der vorbeischaut. Er will keine Geschenke. Wer will, kann für die Mallersdorfer Schwestern in Südafrika spenden. Einen Dankgottesdienst feiert er heute ab 18 Uhr. Bei einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrhof lässt er den Geburtstag ausklingen.
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