Sterbebilder aus über 100 Jahren im Albertus Magnus Saal in Dürnsricht
Sterbebilder erinnern an die Verstorbenen, unterliegen aber auch dem Zeitgeist

Die Ausstellung in Dürnsricht bietet einen Überblick über die Sterbebilder der letzten 100 Jahre. Bild: nib
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Fensterbach
05.11.2016
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Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Aussehen und die Aufmachung der Sterbebilder stark verändert. Ihren Erinnerungswert an geliebte Menschen haben sie aber all die Jahre behalten.

Über 100 Jahre sind die ältesten Sterbebilder, die zur Zeit in einer Ausstellung im Albertus-Magnus-Saal zu sehen sind. "Den kenn ich auch noch", lauteten Kommentare der Besucher beim Betrachten der Totenbilder aus vergangenen Jahrzehnten.

Allerdings standen mehr die Veränderungen im Mittelpunkt der Ausstellung, die die Sterbebilder über die Jahrzehnte in Gestaltung und Text durchlaufen haben. In der Vergangenheit waren noch zahlreiche persönliche Angaben zu den Toten und die Aufforderung für den Verstorbenen zu beten auf den Totenzettel. Heute dient das Sterbebild mehr der Erinnerung an den Toten. Persönliche Angeben beschränken sich auf ein Mindestmaß. Christliche Symbole haben im Laufe der Zeit bei der Gestaltung der Sterbebilder ebenso an Bedeutung verloren. Auch die Kriegszeiten hatten die Sterbebilder beeinflusst und erinnern an die vielen Opfer des Krieges.

Auch in WolfringDie Ausstellung ist Sonntag, 13. November 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr auch in Wolfring zu sehen. (nib)
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