Versammlung der Jagdgenossen mit Neuwahlen
Vorstand bestätigt

Der Vorstand der Jagdgenossen (von links): Franz Wildenauer, Martin Straller, Konrad Plank und Carl Graf zu Eltz. Bild: nib
Vermischtes
Fensterbach
03.03.2016
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Dürnsricht. Die Jagdgenossenschaft Dürnsricht bestätigte in ihrer Versammlung ihren Vorstand im Amt. Der Überschuss des Pacht-Ertrages wird in Höhe von fünf Euro je Hektar an die Jagdgenossen ausbezahlt. Die Pächter laden für Samstag, 12. März, zum alljährlichen Essen nach Jeding.

Auszahlung bleibt


Vorsteher Martin Straller leitetet im Gasthaus Dobler in Dürnsricht gleich zu den Neuwahlen über. Alle Vorstandsmitglieder kandidierten wieder. Straller wurde als Jagdvorsteher im Amt bestätigt. Franz Wildenauer ist sein Stellvertreter. Beisitzer und zugleich Kassier ist Konrad Plank.

Als weiterer Beisitzer und zugleich Schriftführer wurde Carl Graf zu Eltz gewählt. Die Kasse wird von Josef Zilch und Michael Fuchs geprüft. Aus dem Jagd-Ertrag sollen laut Beschluss der Versammlung fünf Euro je Hektar an die Genossen bezahlt werden. Da die Auszahlung mit viel Arbeit verbunden ist, diskutierte man über einen Zwei-Jahre-Turnus. Die Versammlungsmitglieder einigten sich aber darauf, den jährlichen Modus erst einmal zu belassen.

Einen umfassenden Überblick über das Jagdjahr gab Peter Neidl. Der Abschussplan konnte erfüllt werden. Zu Neidls Bedauern fielen aber auch diesmal viele Tiere dem Straßenverkehr zum Opfer. Der neue, dreijährige Plan sieht vor, die Abschusszahlen beizubehalten. Lob gab es vom Vorsteher für die erfolgreiche Jagd auf Rabenkrähen, die als Plage anzusehen seien. Ebenfalls sehr zahlreich treten Graugänse im Revier auf.

Regulierung des Bestands


Straller betonte, dass die Jäger zur Regulierung des Wildbestandes notwendig seien. Peter Neidl wies darauf hin, dass vermehrt Hochsitze, Wildkameras und Fallen mutwillig zerstört oder beschädigt werden. Dies, so Neidl und seine Jagdpächterkollegen, sie kein Kavaliersdelikt sondern Sachbeschädigung oder auch eine Gefahr für Leib und Leben. Entsprechende Vorkommnisse würden angezeigt. Neidl bat seine Kollegen, auch weiterhin Probleme und Anliegen mit den Pächtern zu besprechen.

Man werde dann versuchen, gemeinsame Lösungen zu finden. Als positives Beispiel erwähnte er die Schussschneisen im Mais, die die Jagd auf Wildschweine erleichtern.
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