Erweiterungs-Genehmigung kommt auf den letzten Drücker

Wirtschaft
Fensterbach
09.06.2016
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Für die Heidelberg Sand und Kies kommt der kürzlich erlassene Planfeststellungsbeschluss zur Erweiterung des Quarzsand-Tagebaus Ost (wir berichteten) gerade noch rechtzeitig. Das bestätigte auf Anfrage Unternehmenssprecherin Elke Schönig. Die Sandgrube hätte wohl nicht mehr lange betrieben werden dürfen, wäre dieser im Vorfeld besonders im nahen Ortsteil Freihöls offen abgelehnte Antrag nicht positiv beschieden worden. Der mit Sprengungen verbundene Tageabbau kann nun um 24 Hektar wachsen und wird einmal bis auf 250 Meter an die Ortsrandbebauung des Dorfes heranreichen. Bei einem frei stehenden ehemaligen Bahnwärterhaus sind es gar nur etwa 50 Meter. Heidelberg Sand und Kies möchte den Abbau nicht intensivieren, sich jedoch die Rohstoffgewinnung dort bis 2050 sichern. Die Betriebsgenehmigung wurde entsprechend verlängert. Zu den Auflagen hinsichtlich der Sprengungen, einem der Hauptkritikpunkte der Erweiterungsgegner, äußert sich der Eigner und Betreiber nicht. Er möchte das Ende der Auslegung des Planfeststellungbeschlusses am Montag, 4. Juli, abwarten. Eingesehen werden können die umfangreichen Unterlagen im Rathaus in Wolfring während der üblichen Dienstzeiten. In einem Punkt zeigte sich Schönig zudem verschlossen. Viele Freihölser hoffen darauf, dass Heidelberg Sand und Kies angeblich noch nicht im Eigentum der nötigen Grundstücke ist. Das sei ein "Unternehmensinterna", hieß es. Bild: Hartl

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