Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Högling - Neuer Jagdvorsteher
Sturm hört nach 38 Jahren auf

Vor 25 Jahren stieg Ekkehard Zink (links) als Pächter bei den Jagdgenossen in Högling ein. "Es gab während dieser Zeit nicht einen Streit", betonte der scheidende Jagdvorsteher Josef Sturm.
Wirtschaft
Fensterbach
12.03.2015
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Bisher kam die Jagdgenossenschaft Högling mit ihrem Sparbuch aus. Um in Zukunft noch Geld überweisen zu können, legt sie sich jetzt ein Girokonto zu. Noch viel wichtiger ist allerdings eine personelle Veränderung.

Die Ära Josef Sturm ging bei der Jagdgenossenschaft Högling nach 38 Jahren zu Ende. Mit Markus Schwarz präsentierte er bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Hellerbrand einen Nachfolger, dem die Mitglieder bei zwei Enthaltungen das Vertrauen aussprachen. Jagdpächter Ekkehard Zink galt ein Dankeschön für die gute Zusammenarbeit seit 25 Jahren.

Beim Rückblick auf 2014 erinnerte Sturm an den zweiten Teil der Revierbegehung, den Abend für die Frauen und das Spiel ohne Grenzen, das die Höglinger Dorfvereine zum Kinderferienprogramm beisteuerten. Kassier Erwin Rudisch informierte, dass die Jagdgenossenschaft in Zukunft ein Girokonto braucht, da Überweisungen vom Sparbuch nicht mehr möglich sind.

Außer Frage standen bei der Verwendung des Jagdpachtertrags, wieder einen Abend für die Frauen zu finanzieren und Schotter für den Wegebau zu kaufen. Zur Höhe der Auszahlung gab es zwei Vorschläge. Während der Vorstand für 4,50 Euro je Hektar plädierte, wollten es einige Teilnehmer der Versammlung bei 5 Euro belassen. Die Mehrheit folgte jedoch dem Vorstand.

Nach der Wahl beglückwünschte Bürgermeister Johann Schrott den neuen Jagdvorsteher Markus Schwarz. Die Bereitschaft, ein Ehrenamt zu übernehmen, sei heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

Josef Sturm erinnert sich noch gut, als 1990 die Neuvergabe der Höglinger Jagd anstand. 97 der 115 Jagdgenossen kamen und gaben Ekkehard Zink den Zuschlag. 25 Jahre sind seither vergangen: "Es gab während dieser Zeit nicht einen Streit", betonte Sturm.

Gemeinsam mit seinem Nachfolger Markus Schwarz überreichten er dem Jagdpächter eine Urkunde und ein Geschenk. Ekkehard Zink bestätigte die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den Jagdgenossen. Auch seine Mitjäger sind bereits seit vielen Jahren im Revier unterwegs. 2014 sei nur gelegentlich Schwarzwild aufgetreten, und der Abschussplan sei erfüllt worden. Er bat um einen Hinweis, wenn Wildschweine beobachtet werden sollten.
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