Brand hält Gäste fern

Lokales
Fichtelberg
29.11.2014
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Tourismus ist eine Säule für die Gemeinde Fichtelberg. Sie schwächelt. Bei der Bürgerversammlung durchleuchtete Tourismus-&- Marketing-Geschäftsführer Andreas Munder die Situation. Er wartete auch mit einem interessanten Vorschlag auf.

Bezogen auf Fichtelberg führte Andreas Munder aus, dass der Ort 1990 noch 135 000 Übernachtungen verbuchte. 2011 waren es noch 81 000 und nach dem Brand der Therme gingen nochmals 28 000 verloren. Die Auslastung der Vermieter ist nicht befriedigend und für gewerbliche Betriebe langfristig nicht hinnehmbar. Versucht werden müsse, das positive Image zu bewahren durch Arbeitskreise, Planungen und Wanderführerausbildung. Neue Gedanken müssten eingebracht und die Homepage von Fichtelberg verbessert werden. Sein Vorschlag, die beiden Fremdenverkehrsvereine in der Gemeinde zu einer schlagkräftigen Einheit zusammenzuführen, stieß auf positive Resonanz.

Munder stellte den neuen Ski-Guide vor und sprach die Bemühungen an, über Bayern-Tourismus mit der Werbung ins Ausland zu gehen. Nur drei Prozent seien ausländische Gäste. Viel Belebung erhofft sich Andreas Munder vom deutschen Winterwandertag 2018 im Fichtelgebirge.

Erster Polizeihauptkommissar Edgar Stock stellte sich als neuer Leiter der Polizeiinspektion Bayreuther Land vor. Nach seinen Worten zeige Fichtelberg keine besonderen Auffälligkeiten, weder bei den Verkehrsunfällen noch in der Kriminalstatistik. 102 Unfälle zwischen 2011 bis 2013 seien sehr gering. Das gelte auch für die Kriminalitätsentwicklung. 52 Delikte 2011 und 69 2013. Stock forderte dazu auf, bei Verdachtsmomenten hin- und nicht wegzuschauen.
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