Bürgermeister berichtet über positive Gespräche - Zweifel bleiben dennoch
Steinhart will doch bauen

Lokales
Fichtelberg
01.12.2014
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Der Wiederaufbau der Therme mit Heinz Steinhart ist noch lange nicht vom Tisch. Anfang vergangener Woche erklärte die Kristall-Bäder AG den Planungsstopp. Bei der Bürgerversammlung informierte Bürgermeister Georg Ritter über ein positives Gespräch mit Heinz Steinhart.

Der wolle die Therme aufbauen. Bedingung sei eine Bestätigung, dass nur er auf dem Gelände bauen darf. Hierüber werde der Gemeinderat am 9. Dezember sprechen. Grund für den neuen Ärger war der Gemeinderatsbeschuss, ein Therapiezentrum mit Kangalfischen nicht endgültig aufzugeben. Die Kristall AG befürchtete daraufhin eine Beieinträchtigung für den Thermenneubau. "Eine juristische Frage, die das Gericht zu klären hat", meinte Georg Ritter.

Auf die Frage, ob er Heinz Steinhart für einen zuverlässigen Partner halte, antwortete der Bürgermeister, dass Steinhart das Geld der Versicherung bekomme. "Er muss bauen, denn das Geld ist zweckgebunden. Steinhart kann darüber nicht frei verfügen." Andere Versammlungsteilnehmer forderten, Steinhart entgegenzukommen und auf das Kangalfischzentrum zu verzichten. Dies wiederum will die Gemeinde nicht. Ritter verwies darauf, dass die bisherige Planungsarbeit nicht umsonst gewesen sein soll.

Das Projekt könne man weiterverfolgen, wenn die Förderung einmal passt. Für Diskussion sorgte zudem das Gerücht, dass Steinhart die Gemeinde verklagen will, weil er das Kangalfischzentrum nicht bauen durfte. Pro Jahr soll er eine Million Euro Verlust veranschlagt haben.
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