Die Rückkehr des Bürgerfestes

Lokales
Fichtelberg
01.12.2014
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Abseits der seit Jahren schwelenden Debatte um die Therme bewegen die Fichtelberger weitere Themen. Bürgermeister Georg Ritter lobte bei der Bürgerversammlung das Engagement der Bürger und wartetet mit einer Überraschung auf.

Von einer positiven Entwicklung in der Gemeinde berichtete Bürgermeister Georg Ritter bei der Bürgerversammlung (wir berichteten). Die neue und gute Informationspolitik nach der Kommunalwahl führte zu fast ausschließlich einstimmigen Beschlüssen im Gemeinderat.

"Die Bürger ergreifen Eigeninitiative", lobte das Oberhaupt. So konnte ein zweiter Wasseranschluss im Friedhof ohne Belastung der Gemeinde installiert werden. 3450 Euro Spenden gingen für eine Wärmebildkamera der Feuerwehren ein. Die Vereine trafen sich zur Absprache von Veranstaltungen. "Aufgrund des großen Engagements kann 2015 wieder einmal ein Bürgerfest abgehalten werden." Verschoben werden muss die Brückenerneuerung beim Schamottwerk. Die Grundlagen für das Städtebauförderprogramm wurden geschaffen. Konkretes steht auf der Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung. Einigung zur Abwasserbeseitigung in Hüttstadl sei mit Mehlmeisel erzielt. "Eine neue Messstelle hätte 30 000 Euro gekostet", sagte Ritter. Die aktuelle Zweckvereinbarung gelte bis 2018. Ziel ist es, die Entwässerung von Hüttstadl zu sanieren. "Das hätte in den letzten 20 Jahren geschehen sollen". Zur Frage, ob die Hüttstadler Verbesserungsbeiträge zur Abwasserbeseitigungsanlage in Mehlmeisel leisten müssen, betonte Ritter, "entsprechend dem Einwohnerproporz entfallen zehn Prozent".

Den Bürgern listete das Gemeindeoberhaupt einen Schuldenstand von 10 790 000 Euro bei 1922 Erst- und 208 Zweitwohnsitzen auf. Darin sind Bankschulden und Kassenkredite (6 980 000 Euro), Abwasserwirtschaft Fichtelberg GmbH (3 500 000) sowie Freizeit- und Erholung GmbH (310 000 Euro) enthalten. Zum Problem Radonbelastung in der Schule führte Ritter aus: "In einem Klassenzimmer wurde der Fußboden geöffnet und Sand abgesaugt. Ein neuer Boden ist geplant." Ergebe eine neue Messung, dass dies die Belastung verringert, würden die übrigen Klassenzimmer entsprechend saniert..

Unzufriedenheit herrschte mit der Vorfahrtsregelung der Kreisstraße in Neubau. Ein Verkehrsspiegel gebe kein realistisches Bild. Eine neue Linienmarkierung soll das Abbiegen erleichtern. Dies ergab eine Verkehrsschau. (Im Blickpunkt)
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