"Eine starke Truppe"

Sie halten zur Bergwacht: (von links) zweiter Bürgermeister Karlheinz Glaser, stellvertretender Bereitschaftsleiter Andreas Kolles, Albert Lichtblau, Erich Markhof, Josef Braun, Bereitschaftsleiter Philipp Markhof und Regionalleiter Alexander Pscherer. Bild: gis
Lokales
Fichtelberg
15.05.2015
19
0

Gute Tradition ist es, dass die Bergwachtregion immer am "Weltrotkreuztag" verdiente und langjährige Aktive des Fichtelgebirges und des Frankenwalds ehrt. Den Rahmen bot eine Feierstunde im Gasthof Specht.

Zum Ehrenabend begrüßte Regionalleiter Alexander Pscherer aus Mehlmeisel als Festrednerin die stellvertretende Vorsitzende des BRK-Bezirksverbandes Ober- und Mittelfranken, die Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer. Sie erinnerte unter anderem daran, dass die hiesige Bergwacht auch bei der spektakulären Höhlenrettung im Juni 2014 bei Berchtesgaden beteiligt waren.

"Es hat sich vieles gewandelt", stellte sie fest. "Immer mehr Menschen hielten sich in Gebirgslandschaften auf, die sich Trendsportarten widmen. Insgesamt engagierten sich in Bayern 3,7 Millionen Menschen. "Es gilt, ehrenamtliches Engagement in die Mitte zu rücken", machte die Rednerin deutlich. Die Bergwacht sei eine "starke Truppe". Unter den Geehrten waren auch drei Vertreter der Bereitschaft Fichtelberg-Neubau: Erich Markhof kam an Neujahr 1975 zu der Bergwacht. Er war dort viele Jahre Fahrzeugwart und stellvertretender Bereitschaftsleiter. "Beim Bau der Rettungswache packte Erich immer mit an", erinnerte Alexander Pscherer. Markhof erhielt eine Auszeichnung für 40 Jahre Bergwacht Bayern.

Für sage und schreibe 60 Jahre wurde Albert Lichtblau geehrt. Als begeisterter naturverbundener Skifahrer und Kletterer engagierte er sich mit großem persönlichen Einsatz beim Aufbau der örtlichen Bergwacht. Beim Bau der Wache und handwerklichen Einsätzen sei Albert Lichtblau stets zur Stelle. Bis heute ist er Gerätewart.

Durch seinem Eintritt in die Bergwacht an Mariä Lichtmess 1955, also ebenfalls vor 60 Jahren, kann Josef Braun als Gründungsmitglied bezeichnet werden. Lange bekleidet er das Amt des Gerätewarts. Beim Bau der Bergrettungswache war er ebenso beteiligt wie beim Bau des Schuppens. Auch heute noch sei er mit seinen handwerklichen Kenntnissen gefragt. Michael Prechtl, der für 25 Jahre das Ehrenzeichen am Bande erhalten sollte, war entschuldigt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7908)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.