Fast wie in München

Ein echter Hingucker: Die zünftig in Dirndl gekleideten Katharina (links) und Magdalena posierten hoch oben auf den Bierfässern.
Lokales
Fichtelberg
30.09.2014
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Nach nur zwei Hammerschlägen floss der Gerstensaft. Der Auftakt des Fichtelberger Oktoberfests, das Einheimische gerne mit dem in München vergleichen, war standesgemäß.

Am Samstag oblag es dem neuen Bürgermeister Georg Ritter beim traditionellen Oktoberfest der Feuerwehr Fichtelberg, das erste Fass anzuzapfen: Es bedurfte nur zwei Schläge: Das Bier floss in Strömen - und als erste stießen die Honorationen mit einer frisch gezapften Maß auf einen erfolgreichen Verlauf und das Wohl der Wehr und ihrer Gäste an.

Und auch heute konnte das aus der Gemeinde nicht wegzudenkende Fest wieder mithalten mit seinem "großen Bruder" in München, zumindest in Bezug auf den edlen Gerstensaft, Mengen an kulinarischen Spezialitäten, hübscher Mädchen, die, hoch auf den Bierfässern den Festzug begleitetet hatten, und einer gehörigen Portion guter Laune.

Und wieder kamen die Gäste in Scharen. Zudem war herbstliches Traumwetter geradezu dafür geschaffen, drinnen im Zelt und draußen zu feiern. Am Freitagabend hatte "Stretzi" schon mal das Publikum richtig in Schwung gebracht, gefolgt von der fränkischen Band "Bassd scho".

Am Samstag nach obligatorischem Standkonzert, Festzug der Festwirte, Prominenten und Vereine und offiziellem Bieranstich bescherte der traditionelle "Bayerische Abend" mit den Original Fichtelgebirgsmusikanten, Garant für eine Bombenstimmung, wieder ein volles Zelt. Am Sonntag war zum Weißwurst-Frühschoppen mit dem Bavaria Duo eingeladen und am Mittag blieb bei vielen die Küche kalt: Familien-Mittagessen im Zelt war angesagt.

Zauberer und viel Musik

Krenfleisch und ein deftiger Eintopf standen ganz oben auf dem Speisezettel. Auch der Nachmittag gehörte wie immer den Familien, den Kindern, die der Zauberer bezauberte und die bei sommerlichen Temperaturen in der Hüpfburg herumtobten. Zum Oktoberfestfinale unterhielt die "Gipfel Gaudi" die Gäste.

Nicht weniger als 60 Damen und Herren der Feuerwehr kümmerten sich darum, dass alles klappte wie am Schnürchen - zum Wohl ihrer zahlreichen Gäste. Ihnen wurde zum Abschluss am Sonntag traditionsgemäß mit "Schwammerbrüh und Braunfuchs'n" noch ein ganz besonderes Schmankerl serviert.
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