Fichtelgebirgsverein kümmert sich nun um 140 Kilometer - Urkunden für Treue
Dreifache Wegstrecke betreuen

Mit Urkunden belohnte der Fichtelgebirgsverein langjährige Mitglieder.
Lokales
Fichtelberg
07.04.2015
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Die Auszeichnung für 40-jährige Mitgliedschaft wollte Horst Koch persönlich entgegen nehmen. Dafür nahm er auch die Anreise aus Berlin zur Jahreshauptversammlung des Fichtelgebirgsvereins (FGV) auf sich. Nicht ganz so weit mussten Doris Daubner, Konrad Kastl und Gert Roderer fahren. Ihnen dankte Vorsitzender Bernhard Kraus für 25 Jahre Treue. Neben Horst Koch sind auch Irmintraut Jasorka und der Vorsitzende selbst dem Verein vor 40 Jahren beigetreten.

Hilfe durch Paten

Laut Bernhard Kraus zählt der Verein aktuell 358 Mitglieder. Diese betreuen unter anderem die Besteigungsanlage am "Lug-ins-Land"-Felsen, die Naab-Quelle und den Hurtig-Brunnen. Weiterhin werden zahlreiche Wanderwege markiert und instand gehalten.

Hier habe sich aufgrund einer Reform der Markierungsarbeit die Zahl der Wegeabschnitte und damit die zu betreuende Wegelänge im Bereich des Ortsvereins nahezu verdreifacht - auf über 140 Kilometer, betonte der Redner. Glücklicherweise konnten Wegepaten gefunden werden, die bei der Kontrolle und Markierung mithelfen. 45 Wegweiser und zahlreiche Markierungszeichen seien angebracht worden. Diese Arbeiten werden im Laufe der Zeit fortgeführt, bis alle Wege des FGV einheitlich auf den neusten Stand gebracht sind.

Bei verschiedenen Arbeitseinsätzen wurden Ruhebänke aufgestellt, der historische Seegraben gereinigt und der Hurtig-Brunnen gepflegt. Beim Biotop am Seehügel haben Helfer ein Granitblockfeld von aufkommenden Fichten freigeschnitten, um die besondere licht- und wärmebedürftige Flora und Fauna zu erhalten. Auch im aktuellen Vereinsjahr stehen wieder Wanderungen, Ausflüge, Arbeitseinsätze sowie die Wegepflege auf dem Programm.

Basis für Tourismus

Der Vorsitzende stellte heraus, dass der FGV mit seiner Arbeit die Basis für den Tourismus begründe. Dies sollte auch mit Selbstbewusstsein dargestellt werden. Bürgermeister Georg Ritter würdigte die Leistungen entsprechend.
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