Füllung der Fehlböden mögliche Ursache der Belastung
Radon auf der Spur

Lokales
Fichtelberg
16.10.2014
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Radon in der Schule: Neue Erkenntnisse brachten nun verschiedene Messungen, informierte Bürgermeister Georg Ritter. Dem Übel der Radonbelastung scheint man weiter auf der Spur zu sein.

Verschiedene Messungen hätten laut Ritter ergeben, dass die Radonwerte im Fehlboden der Klassenzimmer höher sind als in der Außenluft. Ein Boden wurde geöffnet. Die Schüttung im Fehlboden könnte die Ursache für die höhere Radonbelastung sein. Das eingebrachte Material wird ausgetauscht und der Boden wieder verschlossen. In der kommenden Woche wird ein weiteres Zimmer untersucht.

Für 30 000 Euro könnte die Gemeinde eine schnelle Breitbandversorgung bekommen. 420 000 Euro betragen die voraussichtlichen Kosten. 120 000 Euro davon trägt die Telekom und zu den verbleibenden 300 000 Euro erhält die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 90 Prozent. "Dann hätten wir ein schnelles Internet", resümierte Georg Ritter.

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung referierte Birgit Weber von der Wohlfühlregion Fichtelgebirge über die Fördermöglichkeit aus den Programmen der Europäischen Union. Antragsteller können auch Privatpersonen sein, unterstrich Weber. Konzepte dazu müssen für die neue Förderperiode bis 28. November eingereicht werden. Die konkrete Antragstellung erfolgt ab Mitte 2015. In der auslaufenden Periode wurden von einer Million Fördergelder nur 700 000 Euro ausgeschöpft. Die "Ideenschmiede" will Bürgermeister Georg Ritter beauftragen, das Programm auszuwerten.
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