Gemeinderat Fichtelberg nimmt Beschluss vom Juni 2013 zurück - Neuer Umgangston in der Kommune
Grundschulverband bleibt erhalten

Lokales
Fichtelberg
22.12.2014
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Der Verband der Grundschulen Fichtelberg und Mehlmeisel bleibt unangetastet. In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat Fichtelberg einstimmig den Beschluss des Gremiums vom Juni 2013 zurückgenommen, der die Aufkündigung des Schulverbunds vorsah.

Thema in Ruhe angehen

Grund dafür war damals die hohe Radonbelastung im Schulhaus in Fichtelberg und die Frage des künftigen Schulstandorts. Eigentlich wäre die Zurücknahme des Beschlusses gar nicht nötig gewesen, da er damals an die Regierung nicht weitergegeben worden war. In die Diskussion um den Beschluss hatten seinerzeit Regierungspräsident Wenning und Landrat Herrmann Hübner mit kritischen Worten kommentiert. Das Thema Schulstandort wollen die beiden Bürgermeister Georg Ritter und sein Mehlmeiseler Amtskollege Franz Tauber im kommenden Jahr in Ruhe angehen; in welcher Weise, ist noch nicht bekannt.

Die letzte Sitzung nutzten Bürgermeister Georg Ritter und Sprecher aller im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen für einen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr, das geprägt war von Wahlkampf, Bürgermeisterwechsel und der Neugestaltung des Gemeinderats. Die Räte zeigten sich über alle Fraktionen hinweg erfreut, dass seitdem im Rathaus bereits ein neuer Umgangston eingezogen ist, der auch auf die Bevölkerung überging. Außerdem gebe es eine bessere Zusammenarbeit der Dorfgemeinschaft und der Vereine. "Wollen wir aufpassen, dass dieser Trend auch anhält", betonte der Bürgermeister.

Termin kaum zu halten

Im Vordergrund steht kommendes Jahr weiterhin der Thermenaufbau, wobei Ritter aber nicht glaubt, dass "wir das Ziel, Ende des kommenden Jahres ein neues Bad zu haben, erreichen werden". Im Zuge der Städtebauförderung ist geplant, den Schandfleck Schamottwerk zu beseitigen und das Gelände zu revitalisieren. Das Herrenhaus in unmittelbarer Nachbarschaft, ein Stück Kulturgut und Vergangenheit Fichtelbergs, müsse aber erhalten bleiben.

Auf dem Plan stehen außerdem die Sanierung der Gablonzer-, der Heinrich-Lindner- und der Fichtelberger Straße. Aufgrund von erforderlichen Umplanungen sei es leider nicht gelungen, so Ritter, "die enge Baustelle am Schamottwerk zu beseitigen, wird aber sobald wie möglich in Angriff genommen".

Bürgermeister und Sprecher dankten allen, die im ablaufenden Jahr die Gemeinde unterstützt und mitgearbeitet haben.
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