Gipfelkreuz auf der Kösseine erhält seinen Segen
Etwas "ganz Starkes"

Die Pfarrer Christof Henzler (von links), Jürgen Schödel und Günther Vogl segneten das neue Gipfelkreuz. Künstler Erwin Otte, Forstbetriebsleiter Winfried Pfahler, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel und Wunsiedels stellvertretender Landrat Manfred Söllner nahmen an der kleinen Feierstunde teil. Bild: gis
Lokales
Fichtelberg
07.07.2015
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"Von Hoffnung getragen" ist die Botschaft des neuen Gipfelkreuzes auf der Kösseine, das der Forstbetrieb Fichtelberg anlässlich seines zehnten Geburtstags stiftete. Es solle ein Zeichen der Dankbarkeit für eine erfolgreiche und von schweren Unfällen verschonte Zeit in der Region sein. In einer kleinen Feierstunde, mitgestaltet von den Jagdhornbläsern der BJV-Kreisgruppe Wunsiedel-Marktredwitz, erhielt es jetzt den kirchlichen Segen.

Seele nachhaltig gut tun

"Schützen und nützen" ist die Devise der Bayerischen Staatsforsten - dazu passe das Kunstwerk des Kirchenkünstlers Erwin Otte aus Reuth. Denn für Forstbetriebsleiter Winfried Pfahler ist es eine Herzensangelegenheit, "dass wir nicht nur für den Wald etwas Nachhaltiges schaffen, sondern auch etwas, das der Seele nachhaltig gut tut und zum Atmen, Danken und Loben einlädt und die Besucher anregt, sich an der Schöpfung zu erfreuen." Das Kunstwerk, das in seiner aufstrebenden Form den Berg und den Lebensweg andeutet, besteht aus heimischem Lärchenholz und farbig gestaltetem Glas - "der Seele des Kunstwerks" erläuterte Erwin Otte. "Durch den Tageslauf der Sonne durchdringt wechselndes Licht das Glas, bringt die Farben - Rot, dominierendes Gelb, gestufte und nuancierte Blau- und Grüntöne - zum Leuchten.

Ein Symbol für die Weite, die Unbegrenztheit des Glaubens, die Kraft der Liebe und die Bedeutung der intakten Natur als Grundlage allen Lebens und die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod. "Ins Holz eingearbeitete feine Linien ergeben eine weitere Kreuzform, das Symbol für den dreifaltigen Gott", erklärt der Künstler die Bedeutung.

Pfarrer Jürgen Schödel, der zusammen mit den Geistlichen Günther Vogl und Christof Henzler den Segen aussprach, bezeichnete das Kreuz als etwas "ganz Starkes", durch das auch in dunklen Tagen die Hoffnung scheine. Auch für Landtagsabgeordneten Martin Schöffel hat das Kunstwerk eine hohe Bedeutung. Im Namen aller Bürger bedankte er sich beim Forstbetrieb Fichtelberg.
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