Karl Kuhbander stellt Misereor-Hungertuch vor
Global umdenken

Schlichte Formen und Farben - und ganz viel Raum für tiefschürfende Interpretationen: das Misereor-Hungertuch. Bild: gis
Lokales
Fichtelberg
18.03.2015
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"Gott und Gold - Wieviel ist genug?" ist der Titel des Misereor-Hungertuches. Gestaltet hat es der chinesische Künstler Dao Zi. Das Bild beschränkt sich auf wenige Grundformen und Farben und lässt viel Raum zum Nachdenken.

Misereor-Beauftragter Karl Kuhbander hat das Werk in den Pfarrgemeinden Fichtelberg und Mehlmeisel vorgestellt: "Wirkt Gold bedrohlich oder heilig? Ist es ein Stein des Anstoßes? Wollen wir im Überfluss der Wegwerfgesellschaft oder in globaler Gerechtigkeit leben? Oder was sehen Sie in dem Bild?" Die Antworten waren vielfältig.

Das Hungertuch knüpft an die Misereor-Fastenaktion "Neu denken, Veränderung wagen" an, die, wie Karl Kuhbandner betonte, auf die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels hinweist. Dieser Klimawandel sei für viele Menschen in zahlreichen Ländern schon Realität. So bedrohten auf den Philippinen schwere Taifune immer häufiger und heftiger Land und Leute.

Auch Deutschland sei mit einem zu hohen Energieverbrauch mitverantwortlich für die Auswirkungen der Klimaveränderungen, betonte Kuhbandner. Ein Umsteuern, neue Ideen und Strategien seien erforderlich, um die globalen Auswirkungen des Klimawandels wirksam zu bekämpfen.

Dazu rufe die Fastenaktion auf. Gemeinsam mit einheimischen Partnerorganisationen engagiere sich das katholische Hilfswerk für mehr Küstenschutz auf den Philippinen und unterstützte arme Fischerfamilien dabei, ihre Lebensgrundlagen zu sichern und neue Einkommensquellen zu erschließen.
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