Kristall Bäder AG beantragt Fristverlängerung für Stellungnahme - Konkrete Auskünfte in drei ...
Der Rechtsstreit schwelt weiter

Lokales
Fichtelberg
27.11.2014
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Kein schnelles Ende ist im Rechtsstreit zwischen der Kristall Bäder AG und der Gemeinde in Sicht. Zumindest in diesem Jahr ist eine Weiterführung des Verfahrens beim Oberlandesgericht in Bamberg eher fraglich.

Eine Auswertung der umfangreichen Stellungnahme der in Berufung gegangenen Kristall Bäder AG liegt noch nicht vor. Sie hatte bis zum 25. November Zeit zur Beweisaufnahme vom 4. November, Ex-Bürgermeister José-Ricardo Castro Riemenschneider wurde damals in den Zeugenstand gerufen, sich zu erklären. Für eine weitere Stellungnahme wurde eine Fristverlängerung beantragt.

Nach Auskunft der Pressestelle des OLG Bamberg forderte das Gericht seinerseits noch eine zusätzliche Stellungnahme sowohl von der Kristall Bäder AG als auch von der Gemeinde Fichtelberg an. Konkrete Auskünfte dürften erst in drei Wochen zu erwarten sein, teilte die Pressestelle mit.

Bei der heutigen Bürgerversammlung um 19.30 Uhr in der Fichtelberger Turnhalle ist zu erwarten, dass die überraschende Entwicklung beim Wiederaufbau der abgebrannten Therme zentrales Thema sein wird.

Mit Elan sind in den vergangenen Wochen Pläne geschmiedet worden, die jedoch die Kristall Bäder AG überraschend wieder auf Eis gelegt hat.

Der Grund dafür ist, dass die Gemeinde sich die Option offen gehalten hat, vielleicht doch irgendwann einmal das Kangalfisch-Zentrum zu bauen. Die Kristall Bäder AG wertete dies als Affront.
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