Künftig Gebühr für Loipennutzer - Verbot für Reiter geplant
Startgeld für Langläufer

Mit einer Überraschung für die Helfer beim Loipenspuren warteten die Landräte auf: neue, mit dem Fichtelgebirgs-Logo versehene Mützen. Bild: gis
Lokales
Fichtelberg
14.11.2014
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Im Fichtelgebirge denkt man über Parkgebühren an den Einstiegsstellen in das Loipennetz nach. In diesem Winter bleibt allerdings nochmal alles beim Alten. Eine Gebühr für die Nutzer des ausgedehnten Loipennetzes erscheint angemessen, um die Besucher an den Kosten für die Loipenpflege zu beteiligen. Das stand bei einem Treffen in Bischofsgrün mit den Loipenbeauftragten und Tourismusverantwortlichen sowie den Landräten Hermann Hübner und Karl Döhler zur Debatte. So ließen sich Rücklagen für Ersatzinvestitionen schaffen. Aber auch organisatorisch hat sich einiges geändert. So ist die Wohlfühlregion Fichtelgebirge, ein Konstrukt, das im Landkreis Bayreuth gerade durch den landkreisweiten Verein "Bayreuther Land" abgelöst wird, nicht mehr für die Homepage www.nordic-parc.de zuständig. Deren Pflege hat die Tourismuszentrale Fichtelgebirge übernommen, ebenso das Beschwerdemanagement. Im vergangenen Winter gingen laut Tourismuszentralen-Geschäftsführer Ferdinand Reb aber nur fünf Beschwerden ein. Hingewiesen wurde auch darauf, dass die Meldung des Bedarfs an neuer Loipen- und Winterwanderwegebeschilderung ab sofort im Landratsamt bei Peter Findeklee abzugeben ist.

Die Bestände an Loipen- und Winterwanderwegekarten in der Tourismuszentrale reichen noch für den kommenden Winter aus. Unverändert bleibt es dabei, dass Winterwanderwege mit gelben Schildern gekennzeichnet sind. Niemand außer Langläufern habe sich auf ausgewiesenen Loipen aufzuhalten, betonten die Verantwortlichen. Durch Wanderer oder auch durch Reiter beschädigte Loipen sind weiterhin nicht auszuschließen. Gegen uneinsichtige Reiter könnte ganz offiziell eine Anordnung getroffen werden, das heißt eine Sperrung. Darauf wies Christian Kreipe, Geschäftsführer des Naturparks Fichtelgebirge, hin.

Dass das Fichtelgebirge stetig an einer Verbesserung des Angebots arbeitet, betonte Ferdinand Reb. Diskutiert wurde, ob der Winterwanderweg Richtung Wendelin gewalzt oder geräumt werden soll. In der Vergangenheit war immer wieder durch das notwendige Umkehren des Räumgerätes die Loipe dort in Mitleidenschaft gezogen worden. Zu einem Ergebnis kamen die Verantwortlichen nicht, das Problem ist aber erkannt. Keine großen Schwierigkeiten dürfte das Thema Holzabfuhr bereiten. Der Bischofsgrüner Loipenbeauftragte und Förster Werner Schmidt gab für sein Revier grünes Licht. Seine Kollegen wollen bis Anfang Dezember ihre Holzabfuhr abschließen.
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