"O'zapft is" in Fichtelberg

Die Stimmung auf dem Oktoberfest in Fichtelberg stand dem in München nicht nach - dafür sorgte ein kunterbuntes Programm. Bild: gis
Lokales
Fichtelberg
28.09.2015
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Was hat das 38. Oktoberfest der Feuerwehr mit seinem großen Bruder in München gemeinsam: Wohl eine ganze Menge, wie das turbulente Wochenende einmal mehr bestätigte.

Erstens: Den Festzug. Er wurde angeführt von den Original Fichtelgebirgsmusikanten, die auch im Festzelt noch eine Zeit lang phantastische Musik machten. Zu Fuß oder auf Festwägen und Bierfässern waren Ehrengäste, Festwirte, Vereine und hübsche Mädchen unterwegs.

Zweitens hatte man auch beim Oktoberfest in Fichtelberg ohne Reservierung schlechte Karten. Wer sich keinen Platz vorbestellt hatte, tat sich äußerst schwer, spontan einen zu finden. Auch die Bombenstimmung musste sich nicht vor der in München verstecken: Mit viel Elan und einer gehörigen Portion guter Laune schaffte es die "Gipfel Gaudi" schon am frühen Freitagabend, die Leute auf die Tische zu bringen, ganz zu schweigen vom "Bayerischen Abend" am Samstag mit den Original Fichtelgebirgsmusikanten, immerwährender Garant für ein volles, brodelndes Festzelt.

Nur zwei Schläge

Natürlich durfte auch der Bieranstich nicht fehlen. Für Pfarrer Josef Fischer war er eine Premiere. Vorsorglich hatte er Unterstützung von den Feuerwehrlern angefordert, was allerdings nicht nötig gewesen wäre: Er meisterte die Aufgabe mit Bravour: Nach zwei Schlägen - wie kürzlich auch in der Landeshauptstadt - floss das Bier in Strömen - und ein sichtlich erleichteter Pfarrer stieß mit den Ehrengästen auf ein erfolgreiches Fest an. Die weiteren "Festzutaten" waren die üblichen: Mengen an kulinarischer Spezialitäten, Frühschoppen mit dem "Bavario Duo", Familien-Mittagessen, Zauberer, Hüpfburg und allerlei zum Spielen und Toben, ein buntes Festfinale mit Musik ("Saustark") sowie Schwammerbrüh' mit den berühmten Braunfuchs'n als Beilage.
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