Thermenstreit macht Schule

Lokales
Fichtelberg
13.11.2014
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Die Fichtelberger Therme ist derzeit nicht das einzige geschlossene Bad der Kristall AG. Wie der Nordbayerische Kurier berichtet, ist seit Anfang November die Therme Trimini in Kochel am See geschlossen, nachdem die Erweiterungsarbeiten schon seit einem Jahr stillstehen. Das Unternehmen aus Stein streitet mit der Gemeine um 2,4 Millionen Euro Fördergeld. Geschlossen sei das Bad, weil die Gemeinde den Verlust des Bads nicht wie vereinbart ausgeglichen habe. Dem widerspricht die Gemeinde: Alle Verpflichtungen gegenüber der Kristall Trimini GmbH seien erfüllt. Deshalb prüfe die Kommune, den Vertrag zu kündigen und Schadenersatz zu fordern.

Noch größer scheinen die Probleme in Werder an der Havel. Die Berliner Zeitung verglich den Bau der Therme am Dienstag mit dem Desaster um den Berliner Flughafen. Demnach seien die Kosten von 18 auf fast 25 Millionen Euro gestiegen. Auch hier stellte die Kristall AG die Bauarbeiten ein und auch hier denkt die Stadt Werder über einen Ausstieg aus dem Vertrag nach, nachdem sich beide Seiten nicht über ein gemeinsames Vorgehen verständigen konnten.
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