Vielfalt erlebbar machen

Teilnehmer der Bergwaldprojektwochen engagierten sich bei der Pflege der Auerhuhn-Lebensräume im Forstbetrieb Fichtelberg. Bild: hfz
Lokales
Fichtelberg
22.07.2015
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Teilnehmer aus ganz Deutschland kamen nach Fichtelberg, um bei zwei Projektwochen des Bergwaldprojektes Arbeiten umzusetzen, die ihnen das Ökosystem Wald näher bringen sollten. Dabei stand das Engagement für Auerwild im Vordergrund.

In dieser Zeit erledigten die Freiwilligen in den Wäldern des Forstbetriebs verschiedenste Arbeiten, um einen persönlichen Beitrag zu dessen Erhalt zu leisten. Unter der Anleitung von Projektförsterin Anna Helms und unter der Regie von Anika Czichon und Sebastian Klinghardt, beide Mitarbeiter am Forstbetrieb, verrichteten die Freiwilligen auf den bewaldeten Höhen zwischen Warmensteinach und Kirchenpingarten Biotop-Pflegemaßnahmen.

Das komme vor allem den bedrohten Auerhühnern zugute. Zudem stellten sie ökologisch wertvolle Gewässer und Quellbereiche frei. Neben der praktischen Arbeit wurden auch Exkursionen unternommen, um die vielfältigen Aspekte des Bergwaldes für den Menschen näher zu beleuchten.

Ein wichtiges Anliegen bei diesen Projektwochen sei es, Bedeutung und Vielfalt der Wälder erlebbar zu machen. "Die Teilnehmer lernen aktiv die wichtigen Funktionen des Waldes und seine Artenvielfalt kennen und leisten in diesen Wochen einen persönlichen Beitrag zu dessen Erhalt", betonte Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs. "Gerade heuer im ,Jahr des Waldnaturschutzes' freuen wir uns besonders über dieses ehrenamtliche Engagement." Das Bergwaldprojekt bringt mit seinen Einsatzwochen allein in Deutschland jedes Jahr über 2000 Menschen in die Natur. Im Jahr 2015 gibt es 90 Projektwochen an 45 verschiedenen Standorten in ganz Deutschland.

Ziel der Arbeitseinsätze ist es, die Funktionen der Ökosysteme zu erhalten und die Bedeutung und die Gefährdung der natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen.
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