Burschenverein übertrumpft vorherige Partytage
Kirwa zum Abheben

Bis zum "Hangover" hat sich der Neidaffer Plattlclub auf die Fahnen geschrieben - am Sonntagnachmittag wären die Jungs bei ihren sportlichen Choreographien fast abgehoben.
Freizeit
Floß
29.08.2016
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Mit spektakulären Choreographien überzeugt der Neidaffer Plattlclub die Kirwagäste am Sonntag. Spektakulär ist auch der Kirwamontag. Der Burschenverein Floß übertrumpft die bisherigen Party-Tage mit dem Frühschoppen.

(bgm) "Das macht einfach richtig Spaß, wenn man so ein geiles Publikum hat wie euch", freute sich Tobias Hero, der Moderator des Neidaffer Plattlclubs, über die Stimmung im Festzelt am Sonntag. Mit zünftigen Choreographien unter ihrem Motto "Plattln bis zum Hangover" zeigten die Burschen aus der Verwaltungsgemeinde Luhe-Wildenau trotz der nachmittäglichen Hitze eine sportliche Leistung. "Das Lachen ist manchmal schon schwierig", bekannte Franz Hüttner, der wie seine Kollegen in der Krachledernen gehörig ins Schwitzen geriet.

Plattln zu "Hulapalu"


Ob zu "Atemlos" von Helene Fischer oder zu "Timber" von Pitbull, zu dem sie sogar einen Holzfäller in voller Montur und mit Spielzeugmotorsäge auf die Tanzfläche schickten - die Jungs achten gleichermaßen auf Synchronität und Mimik. Besonders stolz sind die Neidaffer auf ihre neue Nummer zu dem Song "Hulapalu" von Andreas Gabalier. Ein als Gabalier verkleideter Plattlerer streifte dabei durchs Publikum und dürfte wohl vor allem die Blicke der Damenwelt auf sich gezogen haben. "Wir haben dafür keinen klassischen Plattler gewählt, sondern uns eine komplett veränderte Choreographie ausgedacht", betonte Thomas Götz. "Super, wirklich klasse", schwärmte Julia Bäuml über die Qualitäten der Neidaffer. Egal an welchem Tag, egal wen man frägt - die Feiernden übertrumpfen sich in Superlativen.

Perfektes Fest


"Die Flosser Kirwa ist immer perfekt", lobte etwa Markus aus Vohenstrauß. Noch überschwänglichere Worte fand sein Kumpel Kevin: "Richtig geil hier! Die Mädels sind super und das Bier schmeckt echt gut." Ein Extra-Lob spendete er für den Hackschnitzelbelag im Außenbereich. "Das Beste ist der Boden. Man kann hinfallen und tut sich nicht weh", lachte der Vohenstraußer.

Begeisterung pur


Mit "saugeil" beschrieb Sophia aus Moosbach ihre Eindrücke beim Frühschoppen am Montagvormittag. "Die Band, der Alkohol, die Leute, die Stimmung" - einfach alles sei perfekt. Für Michael ist der "Bieralarm", ein Warnsignal, mit dem die Stoapfälzer Spitzbuam zum "Prosit der Gemütlichkeit" überleiten, ein Höhepunkt. Max aus Vohenstrauß war vom Haidmühlner Wurschtwasser Orchestra, die am Samstagabend als Vorband auf der Bühne standen, hin und weg. "Die waren die Besten vom ganzen Fest", sagte der Vohenstraußer in Lederhosen und Karohemd. Er muss es wissen. Seit Freitag war er jeden Abend in Floß und überhaupt zählen er und seine Kumpels zu den Stammgästen "seit wir reinkommen".

Großer Besucheransturm


War das Festzelt schon am Freitagabend proppenvoll und am Samstag noch voller, so toppte der Montagvormittag alle Erwartungen. Schon vor Einlassbeginn standen die Feiersüchtigen Schlange. Um halb elf war kein Platz mehr frei. Die Helfer vom Burschenverein schleppten weitere Sitzgarnituren herbei, doch gegen Mittag drohte auch der Außenbereich zu klein zu werden.
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