Mehr Rehe im Visier
Grafenreuther Jagdgenossen erhöhen Abschussplan

Freizeit
Floß
15.03.2016
17
0

Das Forstwirtschaftliche Gutachten zur Waldverjüngung aus dem Jahr 2015 blieb auch bei der Jagdgenossenschaft Grafenreuth nicht ohne Reaktion. In der Mitgliederversammlung beim Sparrer-Wirt in Letzau wurde der Rehwild-Abschussplan für die nächsten drei Jahre deutlich nach oben gesetzt: von 45 Stück auf 53.

Im Jahresbericht der Jagdpächter Tobias Labbert und Horst Sommer war davon die Rede, dass Wildschäden einvernehmlich geregelt wurden. Jagdvorsteher Gerd Löw bescheinigte den Pächtern ordentliche Hege und Pflege. Eine Anregung Löws, sich Gedanken über einen "Sauenfang" für das Schwarzwild zu machen, wurde positiv aufgenommen. Jetzt soll die Genehmigung beim Landratsamt beantragt werden.

Beim Vegetationsgutachten war zu hören, dass die Naturverjüngung von Fichte teilweise möglich ist, während größere Waldumbauten ohne Zaun nicht möglich seien. Zur Auszahlung kommen 6,50 Euro je Hektar. Für ein Kaffeekränzchen der Frauen wird ein Beitrag von 8 Euro pro Person gewährt. Die Flosser Landfrauen erhalten 25 Euro. Keine Notwendigkeit sahen die Jagdgenossen, die Mitgliedschaft beim Bauernverband aufrecht zu erhalten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Jagd (78)Verbissgutachten (4)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.