Liv Migdal mit künstlerischer Reife
Junge Geigerin in Synagoge

Liv Migdal zählt zu den herausragenden Geigerinnen der jungen Generation. Am 15. August spielt sie in Floß. Bild: hfz
Kultur
Floß
06.08.2016
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Wo immer Liv Migdal mit ihrer Violine auftritt, ist die Begeisterung über die künstlerische Reife der jungen Musikerin groß. Am Montag, 15. August, spielt sie um 17 Uhr in der Flosser Synagoge.

Bereits als Dreijährige entdeckte Liv Migdal die Liebe zur Violine. Heute gilt sie als eine der herausragenden Geigerinnen der jungen Generation. Ihre charismatische Ausstrahlung, ihr tiefes musikalisches Verständnis und ihr natürliches und ausdrucksstarkes Spiel werden von ihren Zuhörern und musikalischen Partnern gleichermaßen geschätzt.

Migdal begann ihr Studium als elfjährige Jungstudentin bei Christiane Hutcap an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock, wo sie ihr Diplom mit Auszeichnung erhielt. Ihre künstlerische Ausbildung setzte sie am Salzburger Mozarteum in der Meisterklasse von Igor Ozim fort und schloss hier ihr Masterstudium mit Auszeichnung ab. Meisterkurse bei Donald Weilerstein, Mauricio Fuks und Thomas Brandis gaben weitere künstlerische Impulse. 2015 erhielt Migdal den "Paul-Roczek-Award" als höchste Auszeichnung für herausragendes Geigenspiel.

Inzwischen gastiert die vielfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnete Musikerin in führenden Konzertsälen weltweit, wie zum Beispiel in der Elbphilharmonie Hamburg, der Taipei Concert Hall oder dem Herkulessaal in München. Die junge Geigerin trat in vielen Ländern Europas, in Israel und Asien auf.

Migdal konzertiert bei bedeutenden internationalen Festivals - zum Beispiel dem Schumann-Fest Bonn, dem Schleswig Holstein Musikfestival oder Festivals in Skandinavien oder als Solistin mit renommierten Orchestern und Dirigenten, darunter Reinhard Goebel, Wojciech Rajski, Jonathan Nott und Cornelius Meister.

Ihrem Debütkonzert beim Salzburger Mozart-Festival folgte die Veröffentlichung ihrer ersten CD mit Sonaten von Beethoven, Debussy und Strauss, mit Marian Migdal am Kalvier. Im November 2015 erschien eine weitere mit dem Pianisten Marian Migdal aufgenommene CD: eine Weltersteinspielung des Werkes für Violine und Klavier der Brüder Henryk und Józef Wieniawski. Ihre dritte CD, eingespielt nach ihrem Auftritt im Konzerthaus Dortmund mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin, ist soeben erschienen

Am Montag, 15. August, gastiert die talentierte Musikerin in der Synagoge in Floß. Der Eintritt kostet acht Euro. Karten gibt es bei der Jüdischen Gemeinde, Ringstraße 17, in Weiden oder unter Telefon, 09 61 / 327 94.
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