57 Aktive, 71 Einsätze und 1185 Stunden

Lokales
Floß
19.01.2015
8
0

"Es war ein Jahr des Umbruchs und des Wandels", sagte Vorsitzender Andreas Hubert in der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung am Samstag im Feuerwehrhaus.

Bei 9 Sterbefällen, 3 Austritten, 11 Neuaufnahmen und einem Übertritt blieb der Mitgliederstand mit 543 konstant. 2018 will die Flosser Wehr 150-jähriges Gründungsfest feiern.

Mit seinem ersten Tätigkeitsbericht wartete Kommandant Felix Müller auf. Er berichtete von 71 Einsätzen und 32 Übungen. Unter den 57 Aktiven sind eine Frau und 15 Jugendliche. Unterrichte, Übungen, Vorträge, Dienstbesprechungen und Versammlungen, Teilnahmen an Lehrgängen füllten das umfangreiche Programm. Es habe keine Schäden oder Unfälle gegeben. Die Einsätze, darunter 6 in den Nachbargemeinden, erforderten 1185 Stunden. Ein Großbrand, 7 Kleinbrände und 11 Hilfeleistungen im Straßenverkehr mussten bewältigt werden. Mehrmals kam der Rettungsspreizer zum Einsatz.

Die Fahrzeuge legten insgesamt 3548 Kilometer zurück. Die notwendigen Änderungen der Funkrufnamen auf Floß 40/11, die Einführung des Digitalfunks und das sensible Thema des Feuerwehrgerätehauses seien nach Aussage des Kommandanten Themen, die anstehen und zusammen mit dem Markt gelöst werden müssen.

Dass der Atemschutz unverzichtbar geworden ist, hielt Patrick Jung in seinem Jahresbericht fest. Immerhin stellen sich 21 Wehrmänner dieser nicht leichten Aufgabe. Es gab 3 Einsätze und 2 Einsatzübungen. Jung verabschiedete Manfred Lindner, der über 31 Jahre als Atemschutzträger wertvollen Dienst leistete.

15 Jugendliche

Aufhorchen ließ der Bericht von Jugendwart Florian Witzl. Er hat das Erbe von Hans Hacker übernommen und betreut 15 Jugendliche. Hohen Stellenwert haben Aus- und Fortbildung. Mit einem Ehrenkrug wurde Noah Lugert verabschiedet. Neu hinzugekommen sind Julia Günter, Matthias Vrhovec, Sebastian Lindner und Marcus Ettl. Am häufigsten war Julius Kreiner anwesend, wofür es ein Präsent gab. Mit einer eindrucksvollen Laudatio wartete Thomas Witzl auf, als er seinem Vorgänger Hacker, er übte immerhin 33 Jahre das Amt des Jugendwarts aus, dankte. Die Worte an Hacker berührte auch die Versammlung.

Die Revisoren Jochen Zuber und Norbert Schnabl bestätigten Christoph Lindner eine einwandfreie Kassenführung. Es habe eine spürbare Mehreinnahme gegeben, die zweckentsprechend angelegt und verwaltet werde.

Großartiges geleistet

"Unsere Feuerwehr hat auch im abgelaufenen Jahr wieder Großartiges geleistet, wir sind stolz auf sie", lobte Bürgermeister Günter Stich die Truppe. Umfangreich sei die vielfältige Hilfe und das gewaltige Spektrum der Aufgaben und Einsätze gewesen. Die Jugend bezeichnete Stich als Eckpfeiler. Die neue Mannschaft schlage sich sehr gut. Das Einvernehmen mit den Nachbarwehren könnte nicht besser sein. Stich kündigte in nächster Zeit eine Zusammenkunft mit den Spitzen der Wehr an. Es gehe darum, für die kommenden Herausforderungen eine Lösung zu finden. Das gelte für die Löschfahrzeuge, die Ausstattung und Einrichtung sowie das Gerätehaus.

Kommandant Felix Müller zeichnete Jörg Eismann, Tobias Kett und Jan Schuller für 10-jährige aktive Dienstzeit aus, Andreas Bauer (20 Jahre) und Norbert Schnabl (30 Jahre). Siegfried Schell ist seit 40 Jahren aktiv und erfährt eine staatliche Auszeichnung. Fabian Lindner und Noah Lugert wurden zu Feuerwehrmännern befördert, Jörg Eismann wurde Hauptfeuerwehrmann und Karl Kraus darf sich Brandmeister nennen. Als Vertrauensmann wurde Norbert Schnabl für weitere 3 Jahre gewählt.

"Auf die Flosser ist stets Verlass", bestätigte Kreisbrandmeister Alfons Huber. Den neuen Kräften wünschte er allzeit eine glückliche Hand.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.