90 staade Minuten

Lokales
Floß
13.12.2014
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Diese Art von Volksmusik und Gesang, wie sie die Stadtkapelle Pleystein, die Sitzweilgruppe Miesbrunn und die Instrumentalisten in der Kirche St. Johannes der Täufer beim ersten altbayerischen Adventssingen boten, hatten die Zuhörer lange nicht mehr gehört.

Die einfühlsamen Erzählungen und Geschichten, vorgetragen von Max Frischholz, rundeten das Programm der Volksbank-Veranstaltung ab. Ein dickes Lob galt auch Karl Putzer, der das Programm gestaltet hatte und präsentierte. "Musik, Gesang und Vortrag hätten nicht besser abgestimmt werden können", hörte man mehrfach im Publikum.

"Lassen wir uns verzaubern", forderten die Volksbank-Vertreterinnen Birgit Käß und Marlene Noetzel die Zuhörer in ihrer herzlichen Begrüßung auf. Dazu passten die Bläserstücke "Gott grieß enk, Leutl'n" und "Die Sterne am Himmel". "Und aitz is halt Winter woarn" und der "Vogelsang-Landler" schlossen sich an. Frischholz erzählte vom "Advent - der Zeit des Erwartens". Das kam beim Lied "Staad, staad heit is Advent" ebenfalls zum Ausdruck. Die Miesbrunner Sänger sangen sich in die Herzen der Zuhörer mit "Wie schön glänzt die Sonn'". Der erste von drei Teilen endete mit " Oh Wunder, was will dies bedeuten" von der Sitzweilgruppe und der Erzählung von Frischholz "Die erste heilige Nacht".

Umtrunk im Raß-Zentrum

Auch beim Lied "Christkind hast mi vergess'n " zeigten die Sänger ihr ganzes Können. Zur Abrundung des Adventsabends, der Licht, Wärme, Geborgenheit und Frieden ausstrahlte, trugen die Lieder "Advent is a Leucht'n " und " Es wird schon glei dumpa " durch die Bläser und das Volkslied " Leise sinkt der Abend nieder " bei

Volksbank-Zweigstellenleiter Lothar Kurz dankte den Mitwirkenden. "Sie sind in Floß gerne gesehen." Der Umtrunk im Pfarrer-Jakob-Raß-Zentrum mit Glühwein, Plätzchen und Lebkuchen rundete die stillen 90 Minuten im Advent ab.
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