"Alles hat seine Zeit"

Der Kinderbibeltag war für alle Beteiligten ein beeindruckendes und inspirierendes Erlebnis. Bild: le
Lokales
Floß
27.10.2014
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"Einfach spitze, dass du da bist." So freudig begrüßten Pfarrer Norbert Große und die Gruppenleiterinnen Andrea Seiz und Christine Sailer sowie Christina Schaller und Ingrid Gründwald alle 22 Kinder, die sich am Samstag im Pfarrheim St. Josef zum Kinderbibeltag eingefunden hatten.

Schlicht und einfach, doch überaus einprägend die Dekoration in der Mitte des Pfarrsaales mit buntem Tuch, Kerze und Bibel. Sie drückten das Motto "Lachen, Weinen, Suchen, Finden - alles hat seine Zeit" eindrucksvoll aus.

Dass es für alles eine Zeit gibt, wurde aus der Bibel zitiert, in der es heißt: "Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, Sterben hat seine Zeit, Abbrechen hat seine Zeit, Bauen hat seine Zeit, Weinen hat seine Zeit, Lachen hat seine Zeit, Suchen hat seine Zeit, finden hat seine Zeit, Behalten hat seine Zeit, Wegwerfen hat seine Zeit, Schweigen hat seine Zeit, Reden hat seine Zeit, Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit."

Bescheid wissen

Im Spiel über die Zeit besuchte der Zeitungsjunge Johannes die Kinder, da er seiner Meinung nach gut über das Thema Bescheid weiß. Als Zeitungsjunge weiß er immer, was gestern gewesen ist, was heute los ist und was in Zukunft geschehen soll. Kaum hat er die Zeitung aufgeschlagen entdeckte er eine spannende Schlagzeile: Reicher Mann verkauft ganzes Hab und Gut. Sekunden später öffnete sich der Vorhang auf der Bühne und Jugendliche spielten überaus gekonnt das Gleichnis von der kostbaren Perle. Die Kinder überlegten, warum die Perle so kostbar für den Kaufmann war: Weil sie einmalig war. Damit will Gott uns sagen, dass jeder von uns einmalig und wertvoll ist.

Bevor sich die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilten und den Saal verließen, um noch einmal näher zu überlegen, was Gott mit diesem Gleichnis sagen will, sangen sie, begleitet von Pfarrer Große an der Gitarre und Franziska Schaller mit der Querflöte. Zur Vertiefung dieser Gedanken durften die Kinder bei meditativer Musik Perlen suchen, bestaunen und an ein Erinnerungsarmband fädeln. Am Mittag gab es Schnitzel und Pommes. Die Pause wurde für Spiel und Spaß im Freien ausgenützt. Wieder trafen sich die Kinder im großen Pfarrsaal. Eingeleitet wurde der Nachmittag mit dem Lied: "Wenn ich bedenke, dass der Herr mich liebt."

Neueste Informationen

Auch der Zeitungsjunge war wieder da und las die neuesten Informationen aus der Zeitung mit dem Titel: "Sensation im Tempel". Wieder öffnete sich der Vorhang und die Kinder erfuhren im Spiel, wie in Jerusalem eine Gelähmte von Petrus und Johannes geheilt wurde. Im Namen Gottes haben sie geholfen. Auch dieses Spiel wurde anschließend in den beiden Gruppen vertieft. Viel zu schnell verging die Zeit am Kinderbibeltag, der durch eine gut durchdachte und bestens organisierte Gestaltung noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das Miteinander wurde noch einmal im Familiengottesdienst am Sonntag in der Pfarrkirche, der mit rhythmischen Liedern unter Gitarrenbegleitung des Pfarrers gestalte wurde, deutlich.

Pfarrer Große sprach von einem Geschenk Gottes für jede Stunde und für jeden Tag. Er dankte allen guten Kräften mit den Jugendlichen Laura Sailer, Johannes Seiz, Andreas Grünwald, Julia Weig, Katharina und Magdalena Sellmayer, Svenja Krismanek und Franziska Schaller. Christina Schaller führte an beiden Tagen wieder einmal prächtig Regie.
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