AOK-Chor begeistert Zuhörer in S. Johannes Baptista - Hans Fröhlich vertritt Harald Bäumler an ...
Wohlklang des Advents aus neun Kehlen

Der AOK-Chor aus Weiden unter Leitung von Thomas Knöbl bereitete den Zuhörern mit der Schönheit und dem Reichtum von Gesang und Musik eine Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Der Erlös des Benefizkonzertes von über 700 Euro ist für die Arbeit von Schwester Ellen in Südafrika bestimmt. Bild: le
Lokales
Floß
18.12.2014
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Eine Krönung der Konzerte im Advent war der Auftritt des AOK-Chores aus Weiden in der Pfarrkirche St. Johannes Baptista. Schade, dass sich die Aufführungen in der evangelischen und katholischen Kirche am dritten Adventssonntag zeitlich überschnitten. Das sollte künftig zu vermeiden sein.

"Heut' ist ein Tag der Freude" sangen die Männer unter Leitung des ehemaligen Domspatzen Thomas Knöbl das Motto gleich in ihrem ersten Lied. Das "Dona pacem, Domine" von Manfred Bühler zeigte eine ausgewogene Balance der acht Stimmen, die Knöbl als Neunter im Bunde fest in der Hand hatte.

Hier werde christliche Botschaft zum Ausdruck gebracht, begrüßte Pfarrer Norbert Große die Gäste. Hans Fröhlich vertrat Harald Bäumler an der Orgel. Bäumler konnte wegen einer Handverletzung nicht in die Tasten greifen. Fröhlich glänzte mit dem Trio aus der 4. Sinfonie von Anton Bruckner.

Knöbl verlieh mit seinem Solo dem "Ave Maria" von Franz Abt einen wohltuenden Klang. Lektorin Johanna Müller brachte die Erzählung über "Weihnachten im Wandel der Zeit" zu Gehör. Der Chor wechselte für "Panis Angelicus" von Cesar Franck vom Altarraum auf die Empore. Knöbl verstärkte mit seiner Tenorstimme die Vorträge des Ensembles. Orgel- und Trompetentöne vom Feinsten waren mit "The Angels Sing" von Felix Mendelssohn-Bartholdy zu hören.

Stefan und Wolfgang Müller bereicherten den Konzertabend mit fehlerlosen Soli. Da passte das "Transeamus usque Bethlehem" von Josef Schnabl durch Orgel und Chor. Mit der "Weihnachtspastorelle Nr. 4" von Johann Valentin Rathgeber zeigte sich Fröhlich erneut als Meister auf der Königin der Instrumente.

Nicht fehlen durfte das "Jubilate" von Franz Biebl, das der Chor vollendet vortrug. Als Johanna Müller "Der Weihnachtsstern" vorgetragen hatte, gingen 60 einfühlsame Minuten dem Ende zu. Bei "We wish you a merry Christmas" glaubte man, die Regensburger Domspatzen zu hören. Stehenden Applaus als Dankeschön an alle Mitwirkenden verlangte förmlich eine Zugabe, die es auch mit dem "Herbei oh ihr Hirten" gab. Dunkel wurde es in der Pfarrkirche, als der Chor "Heilige Nacht" anstimmte.

Lobenswert, dass die eingegangenen Spenden der Flosser Schwester Ellen in Südafrika zugute kommen. Immerhin waren es über 700 Euro.
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