Aus Defizit wird Überschuss

Lokales
Floß
04.12.2014
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Das Ergebnis der Betriebskostenabrechnung des Kindergartens "Unterm Regenbogen" erfreute den Marktrat. Statt des erwarteten Defizits schloss die Jahresrechnung mit einem Überschuss.

Sprach der Haushaltsentwurf noch von einem Betriebskostendefizit von 28 416 Euro, schloss die Jahresrechnung der evangelische Verwaltungsstelle für den Kindergarten "Unterm Regenbogen" mit einem Plus von 2932 Euro. Die Verwaltungsstelle wird die bereits überwiesenen Abschläge in Höhe von 12 000 Euro an den Markt zurückzahlen.

Einig war sich der Marktrat beim Beitritt zum Geopark Bayern-Böhmen. Auch der Ausschuss "Zukunft Floß" habe sich bereits damit auseinandergesetzt. Gegen den Beitritt mit einem Jahresbeitrag von 10 Cent pro Einwohner hatte das Gremium keine Einwände.

Breitbandausbau verbindet: Der Markt Waldthurn möchte sich am interkommunalen Zusammenschluss mit Floß und Flossenbürg beteiligen. Das könne für die Nachbargemeinde im Bereich Spielberg Vorteile bringen.

Solarleuchte die Lösung

Der Markt benötigt für den Ortsteil Ziegelhütte eine neue Straßenlaterne. Das Angebot der Bayernwerk AG war mit 7845 Euro fast dreimal so hoch wie gedacht. Eine Lösung wäre eine Solarleuchte. Vohenstrauß und Waldthurn haben damit gute Erfahrungen. Die Solarleuchte - aufgestellt vom Bauhof - kostet 2390 Euro. Den Fraktionen schien dieser Vorschlag vernünftig.

Wie gut, dass es im Vorjahr bei Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Energie einen Gewinn gab. Die Bilanz für 2013 weist einen Verlust von 73 386 Euro aus. Dieser kann nun mit dem Überschuss aus 2012 in Höhe von 113 000 Euro verrechnet werden. Der Verwaltungsrat erkannte die Gewinn- und Verlustrechnung für 2013 an.

Das Kommunalberatungsbüro Hurzlmeier aus Straubing hat für den Kommunalbetrieb eine Gebührenbedarfsrechnung erstellt. Diese war notwendig, weil der Kalkulationszeitraum abgelaufen ist. Damit ist eine Rückberechnung für 2011 bis 2014 und eine Vorkalkulation für 2015 bis 2018 vorgeschrieben. Der Verwaltungsrat hat diese Gebührenbedarfsrechnung zur Kenntnis genommen.

Die Kalkulation sieht so aus, dass 2015 Wassergebühren von 1,80 Euro/Kubikmeter angesetzt werden, für 2016 1,82 Euro, für 2017 1,80 Euro und für 2018 1,75 Euro. Einschließlich Mehrwertsteuer ergibt sich ein Kubikmeterpreis von 1,92 Euro. Diese Zahlen nannte der Verwaltungsrat "nicht erfreulich".

Ein zurückgehender Verbrauch, Mehraufwendungen für den Wasserbezug der Steinwaldgruppe und hohe Kosten für das in die Jahre gekommene Leitungsnetz seien nicht vom Tisch zu weisen. Trotz dieser Preiserhöhung gibt es eine positive Entwicklung beim Herstellungsbetrag für die Wasserversorgung. Grundstücksbesitzer und Bauwillige, die ab 2015 ein Gebäude mit Wasseranschluss errichten oder erweitern, zahlen dafür nur noch 50 Cent statt bisher 89 Cent. Der bisherige Herstellungsbeitrag von 5,20 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche sinkt auf 3,36 Euro. Die Zustimmung zur neuen Beitrags- und Gebührensatzung (BGS-WAS) soll in der Dezembersitzung Thema sein.

Schöner Christbaum

Großes Lob bekundete dritte Bürgermeisterin Rita Rosner abschließend dem Bauhof für den herrlichen Christbaum. "Das ist der schönste, den wir je hatten."
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