Besucher unter Strom

Informationsmaterial rund um das Thema Energie gab es beim ersten Flosser Energie-Abend in der Mehrzweckhalle. Für Fragen standen die Aussteller und Referenten zur Verfügung. Bild: gt
Lokales
Floß
12.11.2015
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Der Energie-Abend in den "Flosser Stubn" ließ kaum Fragen offen. Die Referenten informierten die Gäste umfassend über Energieeinsparungen bis hin zu Sanierungen und anderen energiegeladenen Themen.

Der Zugang zu den "Flosser Stubn" hatte sich in einen Ausstellungsbereich verwandelt. An zahlreichen Ständen durften sich die Besucher informieren. Aussteller wie das Energie-Technologische Zentrum Nordoberpfalz (ETZ), "Natur-Energietechnik" Dannhäuser aus Floß, Baubiologe Reiner Bäumler, die Verbraucherzentrale Weiden, "Elektrotechnik Niekrawietz" aus Flossenbürg, die "Bayernwerke" sowie die Zukunfts Energie Nordoberpfalz ZENO, die Raiffeisenbank Floß und die Sparkassen Eschenbach-Neustadt-Vohenstrauß standen den Gästen Rede und Antwort. Stellvertretender Bürgermeister Oliver Mutterer hatte den ersten Energie-Abend organisiert und vorbereitet.

Attraktive Darlehen

In Kurzreferaten stellte Geschäftsführer Matthias Rösch das ETZ Nordoberpfalz und die Zusammenarbeit mit dem Markt beim Energie-Coaching vor. Er gab auch Energiespartipps für Haushalte und Hinweise zum richtigen Vorgehen bei energetischen Sanierungen. Lothar Kurz von der Volksbank informierte zusammenfassend über die Fördermöglichkeiten von Sanierungsmaßnahmen für Privathaushalte. Hier gebe es bei Neubau und Sanierungen attraktive Darlehen mit Zinszuschüssen, betonte er. Aber auch Einzelmaßnahmen wie zum Beispiel Dämmung oder Heizungsaustausch könnten gefördert werden. Selbst echte Zuschüsse ohne Darlehen seien möglich.

Baubiologe Reiner Bäumler zeigte Licht- und Schattenseiten von Schimmelbefall in Gebäuden auf. Es gebe 100 000 Arten von Schimmelpilzen, aber nur 100 davon seien wirklich gesundheitsschädlich, sagte er. Bei Problemen müsse vor allem die Bauphysik mit einbezogen werden. Stefan Kurz von der Verbraucherzentrale Weiden stellte eine unabhängige Energieberatung vor Ort vor. Diese sei jedoch im Gegensatz zur Erstberatung über das ETZ nicht kostenlos. Je nach Aufwand fallen 10 bis 20 Euro an. Ein Detail-Check werde mit 45 Euro berechnet.

Die Bedeutung einer Gebäudeenergie-Beratung stellte auch Andreas Marklstorfer von den Bayernwerken bei seinen Ausführungen heraus. Auch für Gewerbetreibende gebe es lukrative Programme und Förderungen über die KFW-Bank, wie Thomas Stetter von der Raiffeisenbank im Detail erläuterte.

Energiekosten im Griff

Wie es um den derzeitigen Stand von Photovoltaik-Anlagen, Speicherkonzepten oder intelligenten Stromspeicher-Möglichkeiten steht, zeigte Erich Dannhäuser. Auch hier wurden den Kommunen sowie Privathaushalten Alternativen eröffnet, Energiekosten in den Griff zu bekommen.
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