CSU besucht "Natur-Energietechnik" - Innovativer Mittelständler mit mehreren Geschäftsbereichen
Zukunft hoch drei

Erich Dannhäußer (Dritter von links) erläuterte im Gespräch mit Rita Rosner, welche Teile er Firmen wie Siemens anbietet. Bild: fz
Lokales
Floß
10.04.2015
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Die Firma "Natur-Energietechnik" von Erich Dannhäußer hat sich 2012 im Flosser Ortsteil Ziegelhütte angesiedelt. Dannhäußer hat mit seinen sieben Mitarbeitern drei Geschäftsfelder im Fokus: Wasserkraft, Photovoltaik und Automatisierungstechnik für Kfz-Zulieferer. Die CSU/FL-Fraktion sah sich dies zusammen mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht näher an.

"Hier ist Innovation vor Ort", schwärmte Vorsitzender Sebastian Kitta. Er betonte, dass die CSU sehr wohl für regenerative Energie sei, "aber nur mit dem Bürger".

Dannhäußer bedauerte beim Rundgang, dass bei den erneuerbaren Energien nur von Windkraft und Photovoltaik geredet und die Wasserkraft mit 4000 Kraftwerken in Deutschland vernachlässigt werde. Die Firma entwickelt Steuerungsanlagen für Wasserkraftanlagen. Wasserkraftwerke funktionieren über ein Wehr, das Wasser anstaut und ein Turbinenhaus. Hierfür hat Dannhäußer ein Programm entwickelt, das die Absenkung des Wasserspiegels am Wehr optimal nutzt und in Energie umsetzt. Schwierig sei der Konsens mit dem Naturschutz, doch heute würden in Kraftwerke Fischtreppen eingebaut, die bis zu einer Million Euro kosten. Daneben informierte der Unternehmer über eine Kooperation mit Siemens, Kläranlagen in Kommunen mit Photovoltaik zu versorgen. Mit der Nachtnutzung durch moderne Speichertechnologie komme man bei einer Kläranlage von 500 bis 700 Kilowatt auf einen Deckungsgrad von 90 Prozent. Drittes Standbein ist die Automatisierungstechnik für Kfz-Zulieferer. Dazu gehört eine eigene Elektrotankstelle.
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