CSU, Frauen-Union, JU und Feuerwehr begrüßen die Neugeborenen 2014 mit kleinen Geschenken
Flosser Babys haben keine kalten Füße

Lokales
Floß
30.01.2015
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Die Kleinsten waren gerade drei Wochen alt, die Größten fast ein Jahr. 17 Kinder holten sich das Babybegrüßungsgeld und weitere kleine Geschenke ab. Dass die Kleinsten der Kommune im Mittelpunkt standen, merkte man kaum. Alle Babys genossen ihren Auftritt eher still, als mit Geschrei auf sich aufmerksam zu machen.

Künftig ohne Feuerwehr

Die Bewirtung der kleinen und großen Gäste hatte die Frauen-Union um Annelie Lindner übernommen, wofür CSU-Vorsitzende Rita Rosner dankte. Besonderes Lob galt Inge Schertel, die allen Neugeborenen Babyschuhe gestrickt hatte. Finanziell hat sich die Junge Union um Vorsitzenden Sebastian Kitta eingebracht. Die Nachwuchspolitiker stellten einen Großteil ihrer Einnahmen aus dem Nikolausdienst den Kleinsten als Willkommensgruß zur Verfügung.

Letztmalig dabei war die Feuerwehr Floß um ihren verabschiedeten Kommandanten Hubert Witzl. "Ab nächstes Jahr schreibt der Gesetzgeber Rauchmelder in jeder Wohnung vor, deswegen ist unser Geschenk dann hinfällig", begründete er das unfreiwillige Ende der Partnerschaft mit der CSU beim Babybegrüßungsgeld. Umso mehr nutzte er ein letztes Mal die Gelegenheiten, die Eltern auf die Gefahren bei Bränden hinzuweisen. "Die viel häufigere Todesursache ist das Ersticken am Rauch", sagte Witzl. Damit das nicht passiert, dafür sollen die vom ehemaligen Kommandanten und seinen Begleitern verteilten Rauchmelder helfen. Gerhard Kostka von der Feuerwehr warb für den Erste-Hilfe-Kurs am Kind, der 2015 erneut stattfinden soll.

Zwar seien die Geburten 2014 im Vergleich zum Vorjahr wieder etwas zurückgegangen, dennoch sei es mit 24 Neugeborenen ein gutes Jahr gewesen, stellte Rosner fest. "Wir brauchen den Nachwuchs, um attraktiv und vital zu bleiben in unserer Kommune", so die stellvertretende Bürgermeisterin. Politische Visionen wurden den Gästen an diesem Nachmittag nicht serviert. Wichtiger war es den Organisatoren, mit den jungen Eltern ins Gespräch zu kommen.
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