CSU organisiert Runden Tisch von Unternehmern mit Albert Rupprecht
Von wegen "Geht nicht"

Albert Rupprecht (rechts) erläuterte Mittelständlern Förderrichtlinien und ermunterte sie, auch nach abgelehnten Anträgen hartnäckig zu bleiben. Bild: fz
Lokales
Floß
13.04.2015
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Innovation ist dem Bund etwas wert. Es gibt viele Förderprogramme. Das Klassische ist die Regionalförderung. "Lasst euch nicht abschrecken, wenn nicht gleich das Ja kommt", empfahl der CSU-Bundestagsabgeordnete Albert Rupprecht im Gespräch mit Firmenchefs aus Floß und Umgebung. Das Treffen hatte der CSU-Ortsverband organisiert. Vorsitzender Sebastian Kitta wollte damit via Rupprecht einen Draht zur Wirtschaftsförderung in Berlin herstellen.

Von Nexans war Dr. Helmut Steinberg dabei, von "Maxyma" Andreas Ermer, von "Natur"-Energietechnik Erich Dannhäußer. Dazu kamen Ingenieur Reinhold Seiz sowie Peter Gmeiner mit seiner Trockenbaufirma "Lehmorange" aus Altenstadt/WN und Tobias Hacker von Secure IT in Luhe. Ermer berichtete von der Projektförderung im Zusammenhang mit dem Frauenhofer-Institut und bezeichnete dessen Innovationsgutschein als "Supersache". Hacker sprach die Förderkriterien an. "Wenn bis zu 70 Prozent Gelder fließen", haben große Firmen ganze Abteilungen, die sich damit beschäftigen. Er als kleiner Unternehmer könne das nicht. Dannhäußer fügte an, dass Banken oft nur das Interesse hätten, Kredite zu verkaufen und dabei gerade noch mal auf KfW-Darlehen verweisen. Das sei es dann aber schon gewesen. Es sei schon die Krux der Förderprogramme, die auf Details zugeschnitten sind. Grundsätzlich gehöre Floß zum Hauptfördergebiet in Deutschland. Das heiße, dass Großunternehmen 10 Prozent, mittelständische Betriebe 20 Prozent und Kleinbetriebe 30 Prozent Förderung für Neuprojekte erhalten.

Mehr Chancen für Kleine

Ermer ergänzte, dass die Regierung richtig aufgeschlossen sei, wenn man sich um ein Förderprogramm bewerbe. "Wir wollen den Anteil für Mittelständler und Kleinbetriebe erhöhen, die sich an Projekten beteiligen", unterstrich Rupprecht. Das beginne bei der Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer-Institut, das jährlich mit fünf Millionen Euro gefördert werde und gehe bis in die Detailunterstützung. Entscheidend für Förderanträge "Innovation" sei die Regierung der Oberpfalz. "Lasst euch nicht sagen, es geht nicht", mahnte Rupprecht, der gleich ein paar interne Telefonnummern weitergab.
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