Dennoch kaum Schäden - Flosser Jagdgenossen ziehen Bilanz
Viele Wildschweine im Revier

Lokales
Floß
08.12.2014
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Der Wegeunterhalt hat für die Jagdgenossenschaft Floß Priorität. Das betonte Jagdvorsteher Walter Pröls in der Mitgliederversammlung im Gasthaus "Weißes Rößl".

Kein Zuschuss

Den Wegebau erledigten die Jagdgenossen heuer im Bereich Wagnershof und Flosser Forst. Öffentliche Förderungen für den Wegebau, wie in der vergangenen Versammlung angesprochen, seien über die Genossenschaft so gut wie nicht zu bekommen, sagte Pröls und verwies auf ein Gespräch mit dem Amt für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth. Seiner Meinung sollte man eine Förderung über die Kommune im Rahmen des Umbaus von Kernwegen einfordern.

Erfreulicher war die Nachricht, dass es nur geringe Wildschäden gab. Die Jagdpächter hätten sie behoben. Dafür nähmen Biberschäden zu. Die Jagdpächter Hans und Thomas Max haben den Abschussplan erfüllt.

Pröls kündigte im kommenden Jahr weitere Maßnahmen zum Wegeunterhalt an. Die Mitglieder stimmten zu, an die Jagdgenossen der Ortschaften Kalmreuth und Niedernfloß aus dem Jagdjahr 2014 einen Betrag von 2,50 Euro je Hektar zu bezahlen. Berechnungsgrundlage ist die Fläche von 56 Hektar. Auch der Mitgliedsbeitrag von 64 Euro an den Bayerischen Bayernverband wird aufrechterhalten. Die Flosser Landfrauen erhalten für den Landfrauennachmittag einen Zuschuss von 25 Euro.

Von einem ruhigen Jahr berichtete Pächter Hans Max. Es seien zwar viele Wildschweine im Revier zu sehen, Schäden verursachten sie nicht. Die Biberplage nehme zu, und auch Kormorane registriert er immer häufiger im Jagdrevier. Er dankte Michael Kraus für die Unterstützung.

Einstimmig sprachen sich die Jagdgenossen dafür aus, den Vertrag mit den Jagdpächtern in der Mitgliederversammlung am 16. März 2015 zu verlängern.

Jubeljahr

Von einem Jubiläumsjahr sprach Schriftführer Fred Lehner: Seit 25 Jahren übt Jagdvorsteher Walter Pröls sein Amt aus, 15 Jahre ist Anton Lindner erster Beisitzer, 10 Jahre Hermann Weiherer zweiter Beisitzer. Fünf Jahre verwaltet Robert Weig die Jagdkasse. 15 Jahre sind Manfred Venzl und Norbert Schönberger Kassenrevisoren. Lehner selbst arbeite seit 55 Jahren im Jagdvorstand mit. Die Jagdpächter luden die Jagdgenossen nach der Versammlung zum Wildessen eingeladen.
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