Ende nach 116 Jahren

Lokales
Floß
18.09.2015
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Die Auflösung des Krankenunterstützungsvereins Floß und Umgebung hat mit der Schlussrechnung sein endgültiges Aus gefunden. 116 Jahre war der Hardter-Hügel-Verein aktiv. Das Restvermögen spenden die Mitglieder an ein Seniorenwohnheim.

Bereits im Mai haben 20 stimmberechtigte Mitglieder in der Versammlung beschlossen, den Verein aufzulösen. Mit der Liquidation ist dies nun endgültig abgeschlossen. Mit dem Restvermögen und der Schlussrechnung befasste sich die letzte Mitgliederversammlung am Sonntag im Gasthaus "Weißes Rössl", die von Liquidator und früheren zweiten Vorsitzenden Josef Gollwitzer geleitet wurde. In einem ehrenden Nachruf würdigte er die Verdienste des verstorbenen früheren Vorsitzenden Adolf Helgert. Über 23 Jahre leitete er die Geschicke des Vereins. Die Betreuung aller Mitglieder sei ihm ein besonderes Bedürfnis gewesen. Die Liquidatoren Josef Gollwitzer, Bernhard Schönberger und Fred Lehner dankten den "Hardter-Hüglern" für das uneingeschränkte Vertrauen. Der frühere Kassier Schönberger erläuterte die Rechnungsergebnisse für die letzten beiden Vereinsjahre. Bankdirektor Jürgen Schnappauf und Bernhard Höning bestätigten die Richtigkeit der Kassenbucheinträge.

Das Restvermögen in Höhe von 2153,74 Euro wurde aufgeteilt auf die 41 Mitglieder. Diese wollen die Beträge an das Seniorenwohnheim "Am Reiserwinkel" spenden. Bereits in der Auflösungsversammlung hatten die Mitglieder entschieden, für die Anschaffung eines sakralen Gegenstandes im neuen Gebetsraum zu spenden. Eines der wertvollsten Vereinsgegenstände, die über 100 Jahre alte Fahne, war bereits 2014 dem Heimatmuseum Flosser Amt übergeben worden.
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