Flosser Jagdgenossen und Pächter einigen sich
Max und Sohn verlängern

Lokales
Floß
20.03.2015
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Seit 47 Jahren, davon 25 Jahre als Alleinpächter, hegt und pflegt Hans Max das Gemeinschaftsjagdrevier in Floß. Seit 13 Jahren ist sein Sohn Thomas Mitpächter. Die Jagdgenossen verlängerten in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Weißes Rössl" den Vertrag bis 31. März 2024.

Wer bezahlt Wildschäden

Diskussionsbedarf gab es wegen der Regulierung der Wildschäden. Bisher kamen die Jagdpächter dafür auf. Die Jagdgenossen wollten, dass die Pächter eine jährliche Pauschale von mindestens 100 Euro zahlen. Max beschwichtigte. "Es gab in den vergangenen knapp 50 Jahren keinen einzigen Schadensfall, der strittig war." Jagdvorsteher Walter Pröls erläuterte die Empfehlung des Jagdvorstandes. Sie sieht eine Verlängerung des Pachtvertrages und die 50-prozentige Übernahme von Wildschäden vor. Dieser Regelung stimmten die Jagdpächter und Genossen einmütig zu.

Nicht mehr verlängert wird die Vereinbarung mit dem Vermessungsamt Weiden über die Nutzung des automatisierten Liegenschaftsbuches. Sie läuft am 31. Dezember ab. Schatzmeister Robert Weig legte den Kassenbericht vor. Die Jagdgenossen seien dank Rücklagen für größere Maßnahmen im Wegeunterhalt gewappnet.

Nach Mitteilung der Jagdgenossen stehen eine Reihe Arbeiten an Wirtschaftswegen und Gemeindeverbindungsstraßen an. Die Schäden sollen laut Beschluss der Versammlung noch heuer behoben werden. Die Genossenschaft stellt dafür 1500 Euro zur Verfügung.
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