Gemeinde Floß will hohe Kosten mit Photovoltaikanlage senken
Stromfresser Kläranlage

Lokales
Floß
03.07.2015
1
0
Die Kläranlage verschlingt pro Jahr rund 50 000 Euro Stromkosten. "Wir haben gesagt, wenn es günstiger geht, dann müssen wir das machen", merkte Bürgermeister Günter Stich in der Marktratssitzung an. Dem Verwaltungsrat des Kommunalbetriebes schwebt eine Freiflächenphotovoltaikanlage auf einem betriebseigenen Grundstück in unmittelbarer Nähe der Kläranlage vor.

Der Gemeinderat fasste einstimmig den Beschluss für die Änderung des Flächennutzungsplans und zur Aufstellung eines Bebauungsplanes. Die Öffentlichkeit wird nach den Vorschriften des Baugesetzbuches beteiligt. Der Kommunalbetrieb kann bei der Erneuerung von Wasserleitungen bei Oberndorf das Bachbett der Floß unterqueren. Die Bauarbeiten sind für September geplant. Im Umfang von 38 000 Euro können jetzt auch Straßenunterhaltsmaßnahmen im Bereich Am Schloßgarten, sowie Rathausauffahrt und -vorplatz angegangen werden. 17 445 Euro muss die Gemeinde an die Caritas als Träger des katholischen Kindergartens St. Johannes M. Vianney erstatten. Die Jahresrechnung für 2013/14 ergab ein Betriebskostendefizit von 46 806 Euro. Laut Vertrag sind 80 Prozent davon aus dem Gemeindesäckel zu begleichen, also 37 445 Euro, wovon 20 000 Euro bereits im Voraus geleistet wurden.

Für das verlängerte Abrechnungsjahr 2013/14 hatte die Caritas 7421 Euro in Rechnung gestellt . Die Rechnungsprüfer weisen darauf hin, dass es bei der evangelischen Verwaltungsstelle nur 1500 Euro waren. "Ich möchte nochmal betonen, dass es in der Öffentlichkeit klar wird: Es geht nicht ums Pädagogische, wer die Kinder besser erzieht, sondern rein ums Wirtschaftliche", sagte Markus Staschewski (SPD).
Weitere Beiträge zu den Themen: Bebauungsplan (4091)Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.