Großes Miteinander

Über 50 Mädchen und Buben der Kindertagesstätte "Unterm Regenborgen" erfreuten beim Gemeindefest die vielen Zuschauer mit Spiel, Lied und Gesang. Bild: le
Lokales
Floß
16.06.2015
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Das Bilderbuchwetter haben sich Veranstalter, Helfer und vor allem die kleinen Schauspieler der Kindertagesstätte "Unterm Regenbogen" verdient. Die vergangenen zwei Jahre mussten die Kinder wegen schlechten Wetters mit ihren Aufführungen in die Pfarrkirche ausweichen.

Heuer konnten die Mädchen und Buben endlich wieder den Pfarrgarten als großes Areal für Spiel, Lied und Gesang nützen, worüber sich Leiterin Heidi Hippmann und ihr Team besonders freuten.

Festlicher Beginn

Das Fest der evangelischen Gemeinde St. Johannes Baptista am Sonntag war ein großes Miteinander. Pfarrerin Lisa Weniger stellte den Sonntag, der mit einem Familiengottesdienst begann, unter die Losung "Nehmt einander an". Die musikalische Umrahmung übernahmen der Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Lang, die "Kirchenspatzen", die spontanen Beifall erhielten, und die Gesangsgruppe "Arche Musica" unter der Gesamtleitung von Kantor Andreas Kunz.

Das Gemeindehaus öffnete zum Frühschoppen und Mittagessen seine Pforten. An Unterhaltung fehlte es nicht. Das Café Seeblick bot Gegrilltes an, der Eine-Welt-Laden verkaufte fairgehandelte Produkte. Das KiGo-Team bot Waffeln an, den Eisverkauf übernahm die Jugendgruppe. Die Spielstraße gefiel den Kindern, das große Kuchenbüfett des Frauenbundes auch den Erwachsenen.

Am Nachmittag ging zusätzlich das Sommerfest der Kindergartenstätte "Unterm Regenbogen" mit dem Spiel "Die Feuerwehr" über die Bühne. Die 50 Mädchen und Buben begrüßten die Gäste mit dem Lied, "Willkommen heut, ihr lieben Leut'". Wir freu'n uns alle sehr". Zur Feuerwehr-Gymnastik sangen sie, wie schwer das Löschen ist.

Mit Karl Kett hoch hinaus

Das zeigten die Krippenkinder auch beim Fingerspiel und dem Tatütata. Die Vorschulkinder führten einen Tanz mit bunten Bändern auf. "Ciao, ciao", hieß es beim Schlusslied. Für die Kinder ist das Betthupferl unentbehrlich. Es wurde um 17 Uhr in der Kirche ebenso gerne angenommen wie die Turmführung mit dem 90-jährigen Karl Kett, der über seine Jugendzeit, die er in der Wohnung des Kirchturms verbracht hatte, erzählte. Pfarrerin Weniger machte allen Mitwirkenden und Helfern ein Kompliment für ihr Engagement im Dienste der Kirche.
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