"Helfer vor Ort" starten durch

Lokales
Floß
30.10.2015
5
0

Nach "lieben" ist "helfen" das schönste Verb der Welt. So zitierte der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter des Roten Kreuzes, Thomas Rauch, die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner.

Dass Helfen auch bei jungen Leuten noch angesagt ist, zeigte die große Resonanz auf die Gründung einer "Helfer vor Ort"-Gruppe (HvO). "Es ist eine fantastische Sache, wenn sich junge Menschen für ein solches Ehrenamt nicht nur interessieren, sondern es auch ausüben wollen", freute sich Bürgermeister Günter Stich.

"Eine glückliche Fügung, fast schon Schicksal", nannte zweiter Bürgermeister Oliver Mutterer die Tatsache, dass sich zwei Ereignisse in diesem Jahr überschnitten haben: zum einen der erste Flosser Maimarkt des Gewerberings, der reichlich Erlös einspielte, zum anderen die Idee zweier junger Männer, eine HvO-Gruppe zu gründen. Noah Lugert und Patrick Jung riefen den Standort Floß zusammen mit der BRK-Kreisbereitschaftsleitung ins Leben. Wie wichtig eine zeitliche Überbrückung bis zum Eintreffen des Rettungswagens oder des Notarztes ist, erklärte Thomas Rauch: "Wir leisten auch psychologische Arbeit." Wer bei den HvO mitmachen will, kann bei einem sechswöchigen samstäglichen Sanitäter-Kurs die Grundlagen lernen. Rauch: "Nach ein paar Fahrten mit den alten Hasen ist man bereit für den ersten eigenen Einsatz." Noah Luger, der Sprecher der HvO-Bereitschaft Floß, zeigte auf, dass bei 30 Einsätzen in 68 Tagen der Bedarf vorliegt. "Vom Schwindelanfall bis zur Wiederbelebung war schon alles dabei", betonte Lugert. Deshalb war es ein großartiger Erfolg, dass sich direkt am Informationsabend sieben neue aktive HvO-Aktivisten gefunden haben, die den Dienst schon in Kürze beginnen wollen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.