Jagdgenossen denken auch an die Bienen

Lokales
Floß
21.03.2015
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(le) Gut besucht war die Versammlung der Jagdgenossenschaft Schlattein im Gasthaus "Weißes Rößl", bei der Markus Schieder seinen ersten Jahresbericht erstattete. Dass sich die Schwarzwildjagd im Revier schwierig gestalte, wurde schon in der Versammlung des Hegerings deutlich. Schieder regte die Anlage von Randstreifen an den Maisfeldern an. So könne die Wildschweinjagd erleichtert werden. Bei der Behebung von Schwarzwildschäden im Grünland sollte mit dem Landwirtschaftsamt gesprochen werden.

Kein Problem war die Auszahlung der Jagdpacht 2014 mit drei Euro pro Hektar und Jahr. Die Auszahlung erfolgt nach Ortschaften und kann bis 15. April beim Kassenführer beantragt werden. Erfüllt wurde der Abschussplan von 16 Rehen, 9 Wildschweinen, 2 Sika-Spießern, 1 Rotwild-Schmaltier, 19 Füchsen, Elstern, Krähen und Eichelhähern.

Josef Wittmann bat, den Mais am Wald nicht lange stehen zu lassen und die Felder nach der Ernte wieder sauber zu machen. Das erleichtere die Jagd. Dass Blühstreifen auch den Bienen gut tue, hielt Imker und Jagdgenosse Robert Lindner fest. Ein noch wacheres Auge bei der Jagd wünschte sich Reinhold Kunz, der das Aufkommen von Kormoranen und Fischreihern sowie die Fegeschäden ansprach.
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