Jagdgenossen und Pächter mit 2015 zufrieden
Harmonie im Flosser Revier

Lokales
Floß
05.12.2015
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Den Reigen der Mitgliederversammlungen bei den sieben Jagdgenossenschaften im Flosser Amt eröffnete die Jagdgenossenschaft Floß mit einem Rehessen im Gasthaus "Weißes Rößl ". Jagdvorsteher Walter Pröls stellte das Verbissgutachten vor. Insgesamt wurden 1600 Nadelbäume und 800 Laubbäume erfasst. Der Abschussplan für Rehwild bleibt unverändert. Es bleibt bei elf Rehen.

Ausführlich erläuterte Pröls die in Wegebau- und Unterhaltungsmaßnahmen in den Bereichen Forst, Buch und Wagnershof. Damit verbunden waren Reparaturen von Wasserschäden und der Heckenrückschnitt. Die Jagdgenossen erbrachten über 840 Euro in Eigenleistung. Der Jagdvorsteher hob das gute Einvernehmen mit den Jagdpächtern Hans und Thomas Max hervor und sprach von fürsorglicher Betreuung des Reviers. Der Abschussplan ist erfüllt. Pächter Hans Max listete zehn erlegte Füchse und ein Wildschwein auf. Der Wildschaden hielt sich in Grenzen. Hasen und Rebhühner tauchen gelegentlich im Revier auf. Eine Plage seien Fischreiher und Komorane. Max stellte Robert Nenninger als neuen Mitjäger vor. Nenninger wohnt in Floß und arbeitet bei der Firma Nexans.

2,50 Euro pro Hektar

Die Versammlung beschloss, an die Jagdgenossen von Kalmreuth und Niedernfloß für eine Gesamtfläche von 56 Hektar, 2,50 Euro je Hektar auszuzahlen. Zustimmung gab es auch mit dem Vorschlag des Jagdvorstandes, die Jagdpacht der Rücklage für den Wegebau zuzuführen. Der Beitrag an den Bayerischen Bauernverband bleibt unverändert.
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