Je mehr Schnitt, desto mehr Ertrag: Baumpflege im Kreislehrgarten

Je mehr Schnitt, desto mehr Ertrag: Baumpflege im Kreislehrgarten (le) "Obstsorten sind ein lebendiges Erbe", meint der Dendrologe Dietmar Kledtke. Wie man dieses Erbe erhält, erklärte er im Kreislehrgarten: Dort hielt er für mehr als 40 Hobbygärtner einen Sommerschnittkurs. Der Obst- und Gartenbauverein betonte mit diesem Angebot in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege den hohen Stellenwert, den Obstbäume auch für ihn haben. Kledte befasste sich zunächst mit dem Schnitt
Lokales
Floß
08.08.2015
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"Obstsorten sind ein lebendiges Erbe", meint der Dendrologe Dietmar Kledtke. Wie man dieses Erbe erhält, erklärte er im Kreislehrgarten: Dort hielt er für mehr als 40 Hobbygärtner einen Sommerschnittkurs. Der Obst- und Gartenbauverein betonte mit diesem Angebot in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege den hohen Stellenwert, den Obstbäume auch für ihn haben. Kledte befasste sich zunächst mit dem Schnitt des einjährigen Holzes, der im Frühjahr erfolgen soll. Je mehr Schnitt, desto größer der Ertrag, lautete seine Formel. Starke Bäume müssen etwa Mitte Juli bis Mitte August geschnitten werden. Wie das alles vor sich geht, führte der Fachmann an einem Apfelbaum vor. Jeder Baum brauche viel Licht und Raum für die Sonne. Der Schnitt müsse am Astring vollzogen werden. Die Zwischenetage bei den Ästen könne bei einem Meter liegen. Wichtig sei, mit sauberem Werkzeug zu arbeiten. Und: Selbst Äste mit Frucht müssen zur Lichtung entfernt werden. Bild: le
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