Jubel und Trubel

Erstmals gab es im katholischen Pfarrheim St. Josef ein Oktoberfest, das die Caritas-Station veranstaltete. Ein solcher Nachmittag darf auf Wunsch der Gäste gerne wiederholt werden. Bild: le
Lokales
Floß
06.10.2014
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Es hat schon viele schöne und unvergessliche Veranstaltungen im Pfarrheim St. Josef der Katholischen Pfarrpfründestiftung gegeben, doch ein Oktoberfest war bisher nicht dabei. Nun hat das die Caritas-Station des Dekanats Leuchtenberg möglich gemacht.

Es war eine Anregung von Schwester Elke Frauenreuther, die sich derzeit als Geronto-Fachkraft weiterbildet und einschlägiges Organisationstalent besitzt. Beim ersten Oktoberfest der Flosser Caritas-Sozialstation führte sie daher auch umsichtig Regie.

Allein die Jahreszeit passte vorzüglich, diese Feier für die Patienten und die Schwestern aus dem Dekanat Leuchtenberg zu veranstalten. Für angenehme musikalische Unterhaltung sorgte Karl Jakob aus Flossenbürg mit seinem Akkordeon, der die Liedvorträge auch begleitete. Für Pflegedienstleiterin Ramona Pfaff war es eine Freude, den großen Kreis der Patienten mit Angehörigen willkommen zu heißen.

Sie stellte die Caritas-Station im Dekanat Leuchtenberg, Vorstandschaft und Geschäftsleitung ebenso vor wie die Verwaltung und den Pflegebereich von 230 Patienten, die von 48 Schwestern und sieben hauswirtschaftlichen Kräften betreut werden. "Uns ist kein Weg zu weit, bei Wind und Regen, Kälte und Schnee, stellen wir unseren Patienten in den Mittelpunkt und sind für ihn da", bekräftigte Pfaff, die dafür dankbaren Beifall erhielt. Stellvertretend für seine Amtsbrüder aus Roggenstein und Flossenbürg hob Pfarrer Norbert Große für die Flosser Außenstelle hervor, dass der tägliche Dienst und die verborgene Hilfe Zeichen christlicher Nächstenliebe seien.

Er freue sich, dass mit dieser Veranstaltung das erste Oktoberfest im Pfarrheim abgehalten werde. "Geblieben ist seit über 30 Jahren das Helfen, Pflegen und Beraten", hielt Bürgermeister Günter Stich in seinem Grußwort mit Blick auf das 25-jährige Jubiläum im Jahre 2009 hervor. Die Hilfe für den Nächsten und die Menschlichkeit seien dankbar anzuerkennen. Das unterstrich auch der neue Seniorenbeauftragte des Marktes, Erich Schieder, in seinem gesungenen Grußwort.

Schieder unterstrich, dem Hilfesuchenden beizustehen. Er habe sich zur Aufgabe gemacht, die Augen zu öffnen, auf das Wort zu hören, einen guten Weg zu finden und zu helfen wo es nötig wird. Kräftig aufgetischt wurde mit Weißwürsten, Brezen und gemischten Wurstplatten.

Auch der unterhaltsame Teil bereitete viel Freude. Die Lachmuskeln wurden bei einem Sketsch von den Schwestern Andrea Kneißl und Karin Dunkl arg strapaziert. Gemeinsam sangen die Gäste " Du liegst mir im Herzen" und "Der Weltverdruss " erfreuten die Besucher.
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