Kirwa: Cylinder-Club hat Hut auf

Dominik Mittelmaier, Werbemanager des Cylinder-Clubs Floß, hilft beim Aufbau im 95 Meter langen Festzelt. Bei der viertägigen Kirwa müssen alle Mitglieder anpacken, damit die Veranstaltung reibungslos über die Bühne gehen kann. Bild: Steinbacher
Lokales
Floß
20.08.2015
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Auf die Länge ist Dominik Mittelmaier besonders stolz, er bezeichnet sie sogar als gigantisch. Satte 95 Meter misst das Festzelt für die Flosser Kirwa. "Damit ist es größer als beispielsweise die Paulaner-Festhalle beim Oktoberfest", sagt der 24-jährige Student stolz.

Seit Tagen laufen für Mittelmaier und seine Kollegen vom Cylinder-Club (die Veranstaltung wird in ungeraden Jahren vom Cylinder-Club und in geraden Jahren vom Burschenverein organisiert) die Arbeiten für die Kirwa auf Hochtouren. Der Werbemanager des Vereins rechnet an den vier Festtagen mit über 10 000 Besuchern - so wie in den vergangenen Jahren auch.

Kürzere Wege

Vor zwei Jahren entschieden sich die Verantwortlichen, von einem 60-Meter-Zelt mit kleineren Anbau auf ein 95-Meter-Zelt umzusteigen. "Wir sind vor allem am Samstag und Montag an unsere Grenzen gestoßen", begründet Mittelmaier. Der Platz habe einfach nicht mehr gereicht. Alleine der Barbereich ist nun 375 Quadratmeter groß. Vor drei Jahren gab es für den Schnapsausschank noch ein seperates Zelt. Die Vorteile der aktuellen Variante liegen auf der Hand: "Logistisch ist es besser, und die Wege sind kürzer. Das ist auch für die Besucher besser. Es gibt eine direkte Verbindung von der Pils- zur Schnapsbar.

Das Zelt lässt der Cylinder-Club komplett aufbauen. Alles andere wäre zu viel Aufwand, außerdem gibt es auch so genug Arbeit. Alle 20 Mitglieder müssen mit anpacken, hinzu kommen viele externe Helfer. Alleine am Schnapsausschank sind während der Kirwa zu Spitzenzeiten 17 Barmädels im Einsatz. "Der Aufwand ist schon heftig", sagt der Werbechef. Viele opfern ihren Urlaub. Über die Vorbereitungen sagt der Jura-Student: "Wir haben uns 14 Tage lang den Hintern aufgerissen."

Bisher keine Probleme

Bei so einer Veranstaltung lauert laut Mittelmaier immer die Gefahr, dass es Radau gibt. "Für die gigantische Größe des Festes hatten wir zum Glück aber noch nie Probleme mit Schlägereien." Auch heuer hofft der 24-Jährige auf eine friedliche und gut besuchte Veranstaltung im, wie er sagt, "wohl größten Festzelt der Nordoberpfalz".
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