Leidenschaft für Kleintierzucht

Geschlossen gehen die Kleintierzüchter die Herausforderungen an. Sitzend, von links: Anni Witzl, Birgit Götz, Hedwig Fröhlich, Berthold Fröhlich, Peter Rösch und Josef Schaller. Stehend, von links: Gerd Herfurth, Manfred Riebl, Reiner Bergler, Erich Schulz, Oliver Mutterer, Roland Schafhauser, Norbert Rauch und Erich Lindner. Bild: le
Lokales
Floß
05.03.2015
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Mit Leidenschaft appellierte Vorsitzender Berthold Fröhlich in der Jahreshauptversammlung an die Kleintierzüchter: "Wir dürfen das in den vergangenen 54 Jahren Erreichte nicht aufs Spiel setzen, müssen aber Neues ausprobieren und uns weiterentwickeln."

Dabei sei jedes Mitglied gefordert, betonte der Vereinschef. Kleintierzucht koste Zeit, Mühe und Geld, aber die Tiere entlohnten mit Entspannung und Harmonie. Heute sei die Kleintierzucht nicht mehr so etabliert, das soll nicht entmutigen. Es gebe viele Gestaltungsmöglichkeiten. Deshalb bat Fröhlich um Mitarbeit im Verein.

16 Neuaufnahmen

Im vergangenen Jahr verzeichnete der Verein 7 Sterbefälle, ebenso viele Austritte und 16 Neuaufnahmen. Damit zählt die Gemeinschaft 309 Mitglieder. 30 Veranstaltungen stemmten die Kleintierzüchter, dabei lobte der Vorsitzende das Engagement der Mitglieder.

Jugendwartin Ruth Schafhauser betreut 24 Jugendliche. Fünf nahmen mit ihren Kaninchen an der Lokalschau und drei an der Kreisschau teil. Mit der Kaninchenzucht befassen sich sieben Alt- und fünf Jungzüchter. "206 Tiere wurden tätowiert", berichtete Zuchtwart Gerd Herfurth. Geflügelzuchtwart Horst Sommer bedauerte die geringe Teilnahme an der Lokalschau, doch die Ergebnisse stimmten. "Einige Neuzüchter nähren die Hoffnung, dass die Geflügelzucht nicht untergeht." Tauben-Zuchtwart Berthold Fröhlich legte einen detaillierten Bericht über Schulungen und Erfolge vor. Er selbst erhielt den Bundesleistungspreis bei der VDT-Schau, bei der Bezirksschau errang er mit den Silberschuppen ein Jura-Band.

Zurückgegangen sei die Ausgabe der Ringe. 2013 waren es 700, 2014 nur noch 360, die an Altzüchter gingen, 15 an Jungzüchter. "Das gibt zu denken", meinte Ringwart Werner Witzl. Highlight des Vereins sind die Kleintiermärke. Bei 12 solcher Treffen leisteten die Mitglieder 170 Stunden Arbeit, betonte Marktmeister Peter Rösch. Weiherwart Reiner Bergler sprach von den Arbeitseinsätzen für die Fisch- und Gänsezucht, Gerätewart Erich Schulz über Neuanschaffungen.

Darlehen fast getilgt

Schatzmeister Josef Schaller berichtete von einem Plus in der Kasse. Die Photovoltaikanlage zahle sich ab. Es gebe noch einen Darlehensrest von 5000 Euro. Zweiter Bürgermeister Oliver Mutterer lobte die Arbeit der Kleintierzüchter und erklärte spontan seine Mitgliedschaft. Harmonisch verlief die Neuwahl: Vorsitzender bleibt Fröhlich, sein Stellvertreter, Marktmeister und Vergnügungswart Peter Rösch, Kassier Josef Schaller, Stellvertreter Manfred Riebl, Schriftführerin Hedwig Fröhlich, Stellvertreterin Ruth Schafhauser, Jugendleiterin Sandra Rüth. Des Weiteren: Reiner Bergler (Zuchtwart Geflügel), Berthold Fröhlich (Tauben), Gerd Herfurth (Kaninchen), Anni Witzl und Birgit Götz (Revisoren). Sachbearbeiter Erich Lindner (Hallenwart - Außenanlage), Norbert Rauch (Hallenwart - Heim und Halle), Erich Schulz (Gerätewart), Roland Schafhauser (Schlachtbetrieb und Tätowiermeister), Reiner Bergler (Weiherwart und Zuchtbuchführer) und Werner Witzl (Ringwart).

Vorsitzender Fröhlich sprach die Erweiterung des Baugebietes "Am Zehenthof " und die damit erforderliche Abgrenzung des Vereinsgeländes durch einen Erdwall an. Er betonte, dass die Kleintierzüchter dieses Thema zeitnah klären wollten, bevor es zu Streit mit Anliegern oder dem Markt komme.
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