Monika Aufiero stellt Hilfsprojekt für ungewollt Schwangere vor
Babyflaschen mit Spenden füllen

Lokales
Floß
10.03.2015
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"Viele Frauen werden ungewollt schwanger, sind darüber verzweifelt und suchen händeringend nach Rat. ,1000plus' hilft diesen Frauen." Mit dieser Feststellung leitete Monika Aufiero, freie Mitarbeiterin der Schwangerschaftskonflikt-Beratung "Pro Femina" aus Heidelberg, die Vorstellung der Babyflaschen-Aktion ein. Im Gottesdienst am Sonntag in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer erfuhren die Gläubigen, was sich dahinter verbirgt.

"1000plus" ist keine Organisation, sondern ein Projekt mit dem Ziel, ein Netzwerk aufzubauen, um schwangere Frauen im Konflikt zu beraten und ihnen zu helfen. Dazu schließen sich immer mehr Menschen, Initiativen und Vereine zusammen. Darunter befinden sich der Verein "Die Birke" und die Stiftung "Ja zum Leben". Die Mitarbeiterin schilderte die Situation einer Schwangeren, die sich nach langem Ringen für ihr Baby entschieden hat. "In der Beratung geht es nicht darum, nach Schuldigen zu suchen, Verantwortung zuzuweisen oder Urteile zu fällen. Vielmehr will man alles versuchen, um Schwangere zu schützen und ihnen jede erdenkliche Hilfe zukommen zu lassen, damit sie sich in Freiheit für ihr Baby entscheiden können", betonte die Rednerin. Weit über 100 000 Schwangerschaften Jahr für Jahr endeten nicht mit der Geburt eines Babys, sondern mit einer Abtreibung.

Diese Tatsache dürfe man nicht unerwähnt lassen, sagte Aufiero. Ungefähr jede siebte Schwangerschaft werde durch eine Abtreibung beendet. Deshalb ruft das Projekt "1000plus" im Rahmen der Babyflaschen-Aktion zur Unterstützung durch Spenden auf. Die ausgegebenen Flaschen können mit Spenden gefüllt werden und in den nächsten drei Wochen im Pfarrbüro abgegeben werden.
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