Nach 44 Jahren ist Schluss

Lokales
Floß
27.01.2015
1
0

"In vorbildlicher Weise haben Sie das Leben der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer mitgeprägt und gestaltet." Dieses Lob galt Kirchenpfleger Anton Eismann.

Er scheidet auf eigenen Wunsch zum Ende des Jahres aus der Kirchenverwaltung aus. Er gehörte dem Gremium 44 Jahre an: von 1965 bis 1970 und von 1985 bis 2014.

Pfarrer Norbert Große würdigte den Kirchenpfleger im Sonntagsgottesdienst als wertvollen Helfer für die Pfarrer Richard Bartmann, Josef Most und ihn selbst. Erfahrung und Wissen zeichneten Eismann in hohem Maße aus. Seine Tätigkeit im Marktgemeinderat und als zweiter Bürgermeister wirkten sich auch positiv auf die Pfarrgemeinde aus. "Es war eine ideale Verbindung zwischen Kirche und Gemeinde." Zu den Großprojekten, an denen Eismann beteiligt war, zählte 1976 die Einweihung des Kindergartens, 1981 die Außenrenovierung der St. Nikolauskirche, die Neubenediktion der St.-Nikolaus-Kirche mit Weihe der neuen Orgel und eines Volksaltars mit Innenrenovierung. 1990 wurde das neue Pfarrheim St. Josef gesegnet, schließlich folgten 1994 und 2011 die Erweiterungsbauten der Kindertagesstätte St. Johannes Maria Vianney. Ein besonderes Anliegen sei Eismann die Innenrenovierung der Pfarrkirche 1998 mit den Fresken von Kunstmaler Peter Schwarz gewesen. Als Kirchenpfleger kümmerte er sich um die Pflege des Friedhofs und die Verwaltung der Grundstücke der Pfarrpfründe. Große sagte dem scheidenden Kirchenpfleger Vergelt's Gott für einen beispielhaften ehrenamtlichen, kirchlichen Dienst. Dankbar war Pfarrer Große, dass Eismann weiterhin Mesner, Kommunionhelfer und Lektor bleibt.

Das jahrzehntelange Engagement würdigte auch die Sprecherin des Pfarrgemeinderats, Hermi Brauner. Der Kirchenchor unter Leitung von Hans Fröhlich verabschiedete den Kirchenpfleger mit den Liedern "Wir wünschen Gottes Segen auf all deinen Wegen" und "Singet Lob, wir haben Grund zu danken".

Eismann stellte gerührt fest, dass es für ihn eine dankbare Aufgabe war, seiner Heimatpfarrgemeinde dienen zu dürfen. Er wünschte sich, dass die Pfarrgemeinde auch weiterhin gut betreut werde, damit das Geschaffene erhalten bleibt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.