Neuer Ausschuss im Marktrat kümmert sich um Ortsmarketing und Entwicklung
Mit gutem Konzept in die Zukunft

Lokales
Floß
17.07.2014
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Der Marktrat will nichts dem Zufall überlassen. Mit einer Marketingstrategie soll der Ort für Gäste und Bürger attraktiver gemacht werden. CSU/FL und FDP/UB hatten beantragt, einen Ausschuss "Zukunft Floß - Ortsmarketing und Ortsentwicklung" ins Leben zu rufen. In der Juni-Sitzung konnte sich das Gremium mit dem Gedanken noch nicht anfreunden. Nun stimmten alle Räte der Gründung des Ausschusses zu.

"Wir wollen mit den Orten in der Nachbarschaft Schritt halten", sagte Oliver Mutterer. "Wandel und fortlaufende Dynamik betreffen auch Floß." Man müsse es mit einem Produkt vergleichen, sagte der zweite Bürgermeister. Es müsse so gestaltet sein, dass der Kunde es unbedingt wolle, in diesem Fall Gäste und Bürger. Der Ausschuss wird aus einem Vorsitzenden und fünf weiteren Mitgliedern bestehen. Wer dies sein wird, soll in der nächsten Sitzung entschieden werden.

Die optimale Ausrüstung der Feuerwehren kann lebensrettend sein. So fielen die Anträge der Feuerwehren Bergnetsreuth und Floß auf Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen auf fruchtbaren Boden. Stich zeigte die weitere Vorgehensweise auf, die mit Stellungnahme des Kreisbrandrats Richard Meier und Genehmigung der Regierung der Oberpfalz einhergehen. Das Fahrzeug (TSF) der Feuerwehr Bergnetsreuth hat 30 Jahre auf dem Buckel, das Mehrzweckfahrzeug der Flosser ist 25 Jahre alt. Das Gremium votierte einstimmig dafür, die Genehmigung der Regierung einzuholen.

Der Evangelische Posaunenchor bat den Markt um eine Unterstützung für einen geplanten Workshop. Durch Spenden sollen die Kosten für die jugendlichen Teilnehmer gering gehalten werden. Bürgermeister Günter Stich schlug 100 Euro als Zuschuss vor. "Ein kleiner Betrag, aber er kommt von Herzen". Das Gremium gab grünes Licht.

Nach der Kommunalwahl sind nun auch die Stellen des Jugend- und Seniorenbeauftragten sowie deren Stellvertreter zu besetzen. Zweiter Bürgermeister Mutterer (FDP/UB) schlug Wolfgang Bock als Jugendbeauftragten vor, der krankheitsbedingt an der Sitzung nicht teilnehmen konnte. Bock habe jedoch Bereitschaft signalisiert. Auch Robert Lindner (SPD) und Heinz Kett (FDP/UB) fanden, dass Bock der richtige Mann sei. Lindner schlug als Stellvertreter Markus Staschewski vor. Das Gremium stimmte geschlossen für diese Vorschläge. Die Wahl zum Seniorenbeauftragten (bisher Karl Kraus) wurde zurückgestellt.

Der Landkreis verleiht alle zwei Jahre einen Sozialpreis, dotiert mit 2500 Euro. Damit soll beispielhaftes Handeln im sozialen Bereich ausgezeichnet werden. Stich bat nicht nur die Fraktionen, sondern auch die zahlreichen Zuhörer, sich Gedanken zu machen, wer an dieser Ausschreibung teilnehmen soll.

Harald Gollwitzer (CSU/FL) berichtete über seine Teilnahme am Werkstattgespräch "Die Mitte neu erfinden?" bei der IHK Regensburg. Dabei stellten Planer Projekte vor, die es ermöglichen sollen, innerstädtische Belange wie Handel, Wohnen, medizinische Einrichtungen und Gastronomie unter einen Hut zu bekommen. Drei Bürgermeister erzählten über Erfahrungen innerhalb ihrer Kommunen.

Bäume zuschneiden

Sebastian Kitta informierte über ein Vorhaben des Bürgervereins. Dieser will sich in Eigenregie um die Pflege und den Zuschnitt der fünf Spitzahornbäume in der Marktplatzanlage zusammen mit einem Fachmann kümmern. Die Kosten von 800 Euro übernimmt der Bürgerverein.

Kitta richtete auch eine Anfrage an den Bauausschuss, sich die Püchersreuther Straße anzusehen. In der Kurve sei eine gefährliche Engstelle. Bürgermeister Stich will sich eine Stellungnahme der Polizei geben lassen.
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