Neues Leben für altes Gemäuer

Der Waldthurner Rathauschef Josef Beimler (stehend, rechts) referierte bei der Flosser Frauen-Union zum Thema "Alte Mauern neu beleben". Anneli Lindner und Andrea Gollwitzer (stehend, von links) dankten ihm. Bild: cro
Lokales
Floß
17.08.2015
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Zum Power-Frühstück für Power-Frauen trafen sich die Mitglieder der Frauen-Union mit Annelie Lindner an der Spitze. Bürgermeister Josef Beimler aus Waldthurn sprach zum Thema "Alte Mauern neu beleben".

An einigen Beispielen in Waldthurn zeigte Beimler auf, wie es gelingen kann, alte Gebäude wieder zum Leben zu erwecken. Wichtig sei, die Bürger von Anfang bis Ende einzubeziehen. Beispielsweise entstand in Kooperation eines Investors mit der Gemeinde Waldthurn und dem Denkmalschutz das neue Gesundheitszentrum. Im September werden außerdem ein Café und die Tagespflege mit 15 Plätzen eröffnet.

Die zentrale Lage ermöglicht es den Bewohnern des Gesundheitszentrums, im Ort bleiben zu können, nach wie vor die vertrauten Kirchenglocken schlagen zu hören und am Marktplatz Leute zu treffen. "Außerdem besucht man die Bewohner eher, wenn sie im Ort untergebracht werden, als wenn man erst nach Weiden oder Neustadt fahren müsste." Weitere Projekte werden die neue Nutzung des Lobkowitz-Schlosses sowie der Umbau des alten Raiffeisen-Gebäudes sein. Dafür erstellten Studenten der TU München kostenlos eine Broschüre mit verschiedenen Gestaltungsvorschlägen und -möglichkeiten und betitelten sie mit "Alte Mauern neu beleben". Diese Broschüre ist Teil einer Masterarbeit eines Studenten. Eine Ausstellung dazu kann noch vier Wochen lang im Waldthurner Rathaus besucht werden. Mit einem kleinen Präsent dankte Lindner für den interessanten Vortrag.

Anschließend berichteten die Markträte Harald und Andrea Gollwitzer, dritte Bürgermeisterin Rita Rosner und CSU-Fraktionssprecher Armin Betz über die Situation in Floß. Im Mittelpunkt stehe hier vor allem der Ausschuss "Zukunft Floß". Hier bräuchte es Fachleute und ein Entwicklungskonzept, um wieder förderfähig werden zu können.

Betz stellte die Rolle der Bürger heraus. Um einen ersten Eindruck über Anregungen und Ideen die Flosser gewinnen zu können, sollen demnächst Umfragen erfolgen. Die Einwohner sollen so weit wie möglich eingebunden werden und ihre Ideen aktiv einbringen können.
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