Photovoltaik soll Bürger entlasten - Pläne einsehen
Günstiger Eigenstrom für die Kläranlage

Lokales
Floß
02.09.2015
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Energie ist teuer. Und bei Betrieben, die viel davon brauchen, geht das ins Geld. Das trifft auch auf das Flosser Klärwerk zu. Pro Jahr sind dort rund 50 000 Euro an Stromkosten zu berappen, für die die Gebührenzahler aufkommen müssen.

Rentable Planung

Der Verwaltungsrat verfolgt deshalb die Idee, Strom kostengünstig selbst zu produzieren und diesen in der Kläranlage zu verwenden. Dafür bestens geeignet wäre eine Freiflächen-Photovoltaik-Anlage. Berechnungen haben gezeigt, dass sich das rentiert. Stromkosten können so in nennenswertem Umfang reduziert werden.

Dass dafür auch noch ein Grundstück in der Püchersreuther Straße bei der Kläranlage zur Verfügung steht, das dem Kommunalbetrieb selbst gehört, ist ein weiterer Vorteil. Sollte das Vorhaben verwirklicht werden, wird sich das positiv auf die Entwicklung der Abwassergebühren auswirken. Bevor es jedoch soweit ist, sind noch bürokratische und baurechtliche Hürden zu bewältigen. Im Rahmen einer Änderung des Flächennutzungsplans ist das vorgesehene Areal zur Energiegewinnung auszuweisen. Für die Errichtung des Solarkraftwerks ist ein Bebauungsplan aufzustellen.

Bis 1. Oktober im Rathaus

In seiner Sitzung am 25. Juni hat der Marktrat das Vorhaben zustimmend zur Kenntnis genommen und eine Bauleitplanung beschlossen. Die Unterlagen werden nun in der sogenannten "Frühzeitigen Beteiligung" öffentlich gemacht. Bis 1. Oktober liegen die Entwürfe zum Bebauungsplan und zur Flächennutzungsplanänderung im Rathaus Floß, Zimmer 201, zur Einsichtnahme auf.
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